
Einen besonderen Anlass feierte die Hochheimer CDU: Bruno Heilig ist seit 70 (!) Jahren in der CDU aktives Mitglied. Mit 18 Jahren entschloss er sich, als Mitglied der Jungen Union, das Gemeindeleben in seiner Heimatstadt mitzugestalten und der Partei beizutreten. Schon mit 25 Jahren kandidierte er für den Stadtrat und hatte dann 44 Jahre lang Sitz und Stimme im wichtigsten demokratisch gewählten städtischen Gremium. Er erlebte in dieser Zeit fünf verschiedene Wormser Oberbürgermeister.
Auf seinen Antrag hin wurde die Fußgängerbrücke von der Nibelungenschule zum Festplatz nach Karl Kübel, dem finanzkräftigen Gönner und Unterstützer der Stadt, benannt. Die komödiantischen Versuche einer Umbenennung in „Terence-Hill-Brücke“ nahm er mit Humor und Gelassenheit. Von 1989 bis 1994 war er ehrenamtlicher Beigeordneter, zuständig für Sicherheit, Ordnung und Verkehr.
In der Wormser CDU war er 25 Jahre Vorsitzender des Ortsverbandes Worms-West und später der Hochheimer CDU. Das Amt des Ortsvorstehers hatte er 10 Jahre inne. Viele Projekte wie der Martinsmarkt, Straßenerneuerungen und -benennungen tragen seine Handschrift. Aber auch die damalige Verhinderung eines überdimensional angedachten Krematoriums auf dem Hochheimer Hauptfriedhof ist Bruno Heilig zu verdanken. Auch der Bau der Schutzdämme gegen Hochwasser an der Pfrimm ist maßgeblich von ihm vorangetrieben worden.
Ortsvorsitzender Raimund Sürder dankte dem Jubilar für sein tatkräftiges und wirkungsvolles Engagement. Er verwies auf die ehrenden Worte der Kreisvorsitzenden Stephanie Lohr in der letzten Mitgliederversammlung der Wormser CDU, der sich auch ihr Stellvertreter Marco Schreiber und der Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Karlin ausdrücklich anschlossen.
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