Günter Brück feierte am 25. April seinen 65. Geburtstag. Foto: Rudolf Uhrig/Volksbank Alzey-Worms
Günter Brück, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz, feierte am Dienstag, dem 25. April seinen 65. Geburtstag. Er kann auf eine insgesamt knapp 49-jährige genossenschaftliche Karriere zurückblicken, davon 29 Jahre in der Geschäftsführung seiner Bank bzw. bei Vorgängerinstituten. Der gebürtige Gumbsheimer begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1974 mit der Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Kreuznacher Volksbank und verbrachte dort seine ersten Berufsjahre. Danach folgte eine siebenjährige Tätigkeit beim Genossenschaftsverband als Prüfungsassistent und Verbandsprüfer. Jedoch zog es den Praktiker wieder in die Bankenwelt und er wirkte einige Jahre als Leiter des Betriebsbereiches bei der Volksbank Alzey, bevor er ab 1993 wertvolle Führungs- und Vorstandserfahrung in zwei Thüringer Banken sammelte. Ab 1. Juli 1995 fungierte er – wieder in der rheinhessischen Heimat - als Vorstandsmitglied bei der damaligen Volksbank Wörrstadt.
Zukunftsweisend mitgewirkt
Ab 1. Juli 1998 verstärkte er infolge der Fusion mit der Volksbank Alzey das dortige Vorstandsgremium. In den Folgejahren wuchs die Bank stetig, auch durch erfolgreiche Verschmelzungen mit der Raiffeisenkasse Donnersberg in Albisheim (2007) und mit der Volksbank Rhein-Selz in Nierstein (2008). Fünf Jahre später, im Jahr 2012, erfolgte dann die Verschmelzung der ehemaligen Volksbanken Alzey und Worms-Wonnegau zur Volksbank Alzey-Worms, zu der sich im Jahr 2014 noch die ehemalige VR-Bank Mainz gesellte. An diesen Entwicklungen hat Günter Brück zukunftsweisend und klug mitgewirkt. Ab 2018 bekleidete Günter Brück das Amt des stellvertretenden Vorstandssprechers und wurde im Jahr 2020 dann Vorstandssprecher. Aktuell verfügt die Bank über eine Bilanzsumme von 5,2 Mrd. Euro.
Ob Vertriebs- oder Betriebsbereich, im Laufe seiner Karriere hat er alle Ressorts bereits verantwortet – momentan sind es die Bereiche Personalmanagement, Marketing und Vertrieb, Unternehmensservice sowie die Volksbank Immobilien GmbH und die Stäbe Warengeschäft und Unternehmensentwicklung.
„Blick in die Zukunft"
Fragt man Günter Brück, was ihm für seine Bank immer am wichtigsten war, lautet die Antwort: „der Blick in die Zukunft unter jederzeitiger Wahrung unserer regionalen genossenschaftlichen Wurzeln.“ Vor allem in den letzten Jahren als Vorstandssprecher war es ihm ein Anliegen, die Bank in Sachen Digitalisierung fitzumachen und interne nach den Fusionen noch uneinheitliche Strukturen zusammenzuführen. Auf das Ergebnis ist der Volksbankchef stolz. „Das ist unserem starken Mitarbeiterteam sehr gut gelungen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.“ Allerdings wird er hier ab 1. Juli die Perspektive eines Zuschauers einnehmen, denn dann geht er in den wohlverdienten Ruhestand.