
Wieder einmal war die Volkerstadt Gastgeber der Gesellenfreisprechung des regionalen Handwerks. In einer bis zum letzten Platz gefüllten Alzeyer Stadthalle fand die bestandene Ausbildung der Gesellen, mit der Überreichung der Gesellenbriefe ihren festlichen Rahmen und ehrenden Abschluss.
Groß waren das Interesse und die Anteilnahme der Öffentlichkeit am Werdegang der erfolgreichen Absolventen. An der Feierstunde nahmen zahlreiche Vertreter und Persönlichkeiten der Kommunen, der öffentlichen Einrichtungen, Lehrmeister und Eltern der Gesellen teil.
Kreishandwerksmeister Bernd Kiefer bringt es auf den Punkt: „Ohne Handwerk geht nichts!“ Das Handwerk ist überall, in unserem Alltag sind die Produkte, die Dienstleistungen und Fertigkeiten und vor allem das Knowhow von Handwerkerinnen und Handwerkern nicht wegzudenken. Handwerkliche Qualität von gut ausgebildeten Fachkräften, setzt sich durch!
„Die Gesellenprüfung ist ein erster Schritt. Jetzt heißt es, jeden Tag ein Stück besser zu werden. Diese Worte legte die Hauptgeschäftsführerin Anja Obermann den Absolventen nah. Der Fortschritt ist allgegenwärtig und die Welt dreht sich schnell. Man muss immer bereit sein sich weiterzuentwickeln, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden.
Zahlreiche Gesellen nahmen mit Stolz ihre Gesellenbriefe auf der Bühne der Stadthalle entgegen. Die Prüfungsbesten unter den Absolventen wurden für ihre außerordentliche Leistung im Besonderen geehrt. Den Ausbildungsmax der Sparkasse wurde Christian Schönherr (Kfz-Mechatroniker), Eduard Ruppel (Maler und Lackierer) sowie Tommy Klitzke (Fleischer) verliehen. Johannes Balter (Elektroniker), Julian Rudzki und Timo Boicenco (beide Kfz-Mechatroniker) freuten sich jeweils über einen Preis, überreicht durch die Firma E.W. Neu GmbH. Zudem konnten sich die erfolgreichen Gesellen über Bildungsgutscheine der Handwerkskammer Rheinhessen freuen. Präsident Hans-Jörg Friese überreichte die mit 100 Euro dotierten „Aktien“ und stellte somit schon die Weichen für weitere berufliche Weiterbildungen bei der Handwerkskammer.
Das Handwerk bietet Zukunft – und Zukunft kommt vom Können. Unsere Gesellinnen und Gesellen haben unter Beweis gestellt, dass sie etwas können, denn ohne Einsatz geht im Handwerk Garnichts. Die gelungene Veranstaltung präsentierte ein selbstbewusstes Handwerk, das optimistisch in die Zukunft blicken kann. Nie waren die Chancen besser, nach der Ausbildung im Handwerk einen Arbeitsplatz zu finden als jetzt. Der Ratschlag, eine Ausbildung im Handwerk zu machen, ist heute mehr denn je ein guter Rat, denn die neue Handwerksgeneration wird auch langfristig gefragt sein.
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