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  • Mo., 07. April 2014, 13:50 Uhr
    Die Zweite des Wormser Schachvereines sichert Klassenerhalt in der Rheinland-Pfalz-Liga Süd

    Ein guter Grund zum Feiern

    Spannung pur versprach der letzte Spieltag der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Süd. Während der Sieger der Liga Süd bereits vor der Abschlussrunde feststand, war es in der Abstiegszone spannend wie selten. Dieses Jahr drohte den Mannschaften ab Platz 8 der Abstieg, abhängig davon, wer aus den höheren Ligen (Bundesliga, Oberliga) absteigen würde. Worms II als Siebter der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Süd trat gegen Post Neustadt an, die nur einen Platz hinter Worms lagen. Aus der Tabellenlage war klar, dass Worms höchstens mit 3:5 verlieren durfte , wenn es die Liga halten wollte. So war klar, dass ein harter Kampf bevorstehen würde.

    An den Brettern eins, vier, fünf und acht behakten sich Gregor Werner, Heinz-Jürgen Jaap, Vladimir Tchilinguiri und Wolfgang Vohmann auf das Heftigste mit ihren Widersachern. Nach fast 4 Stunden Spielzeit hatte keine Seite sich nennenswerte Vorteile erspielen können, so dass die Partien remis gegeben wurden.

    Kontinuierlich den Druck erhöht
    An Brett 3 setzte Ralph Slany seinen Gegner von Anfang an massiv unter Druck. Bereits im siebten Zug überlegte der Neustädter mehr als 30 Min. an seinem Antwortzug, um größere Stellungsnachteile zu vermeiden. In der Folge erhöhte Slany den Druck kontinuierlich, wodurch sich die Zeitnot des Gegners immer mehr vergrößerte. Ein schöner Bauernvorstoß im Zentrum führte schließlich zum schnellen Kollaps – damit stand es 3:2 für Worms. Fast zeitgleich einigte sich an Brett 7 Dr. Gernot Köhler mit seinem Kontrahenten auf remis, nachdem er in vorteilhafter Stellung zu hastig angriff. Der Neustädter nutzte die jetzt offene Stellung zum Gegenangriff. In der komplizierten Lage kam es dann zu einer Zugwiederholung, die das remis besiegelte.

    Noch einmal wurde es spannend, nachdem Frank Schäfer an Brett 6 aufgeben musste. Mit mutigem Spiel hatte er zwei Bauern erobert. Im Bestreben einem Dauerschach auszuweichen, unterlief ihm ein Fingerfehler, der die Partie kostete. Es stand nun 3,5 zu 3,5 und die letzte laufende Partie an Brett 2 mußte die Entscheidung bringen. Dem Präsidenten des Wormser Schachvereines ,Patrick Boos, war es vorbehalten, nach fast sechs Stunden Spielzeit den Siegpunkt in einem Turmendspiel beizusteuern. Endergebnis 4,5 zu 3,5 für Worms. Der Klassenerhalt war aus eigener Kraft gesichert.

    Der Spielabend des Wormser Schachvereins findet jeden Dienstag ab 17.00 Uhr sowie jeden Freitag ab 16.30 Uhr im Hotel Boos in der Mainzer Straße 5 in Worms statt. Die Erwach­senen und Senioren kommen ab 19.00 Uhr zum Zug. Informationen auch bei Patrick Boos, Telefon: 06241/52456 oder im Internet unter http://www.worms1878.de/

     
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