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Mi., 07. August 2019, 13:24 Uhr
Letztes Vorbereitungsspiel: Handballer der HSG Worms gewinnen mit 32:28 (16:15) gegen den Badenligist TSV Birkenau
Ein guter Test für den baldigen Saisonstart
Das letzte Vorbereitungsspiel vor heimischem Publikum gegen den starken Badenligist TSV Birkenau, präsentiert von der Sparkasse Worms Alzey Ried, haben die Handballer der HSG Worms mit 32:28 (16:15) für sich entschieden.
„Das war ein guter Test, bei dem jeder nochmal seine Einsatzminuten bekommen hat. Ich konnte wichtige Eindrücke mit Blick auf den näher rückenden Saisonstart in gut drei Wochen sammeln, sehr aufschlussreich wird auch das Turnier in Viernheim am Wochenende“, bilanziert HSG-Trainer Marco Tremmel, der gegen Birkenau auf nahezu den kompletten Kader zurückgreifen konnte.
Verzichten musste der Trainer der Wormser Drachen auf die beiden Rückraumspieler Janis Hafer (Halswirbel Verletzung) und Konstantin Herbert (Schulterprobleme). Durch die beiden Ausfälle starteten Moritz Happersberger und Julius Herbert auf den Halbpositionen, komplettiert durch Robin von Lauppert auf der Spielmacher-Position.
Auf den Außen begann die altbekannte Flügelzange um Luca Steinführer und Marvin Seyfried, im Tor stand Adrian Taday und am Kreis agierte Moritz Brestrich. Und die erste Sieben fand offensiv wie defensiv ordentlich in die Partie. Während vorne die sich bietenden Torchancen vor allem über die Außen genutzt wurden, arbeitete die offensive 3:2:1-Deckung beherzt – aber teils zu offensiv. So fand Birkenau am Ende langer Angriffe dann immer wieder doch den Weg zum Torerfolg.
Konsequent bis zum Schluss
„Wenn wir den Gegner schon über viele Passstationen hinweg vom Tor fernhalten, dann müssen wir da auch konsequent bis zum Schluss tun. Wir werden die 3:2:1 weiter einstudieren, aber da haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns“, kommentiert Marco Tremmel das Experiment, das bereits gegen Ende der ersten Halbzeit sein Ende fand. Mit zahlreichen Wechseln auf allen Positionen ging nämlich auch eine Umstellung in der Abwehr auf 6:0 einher. Auf das Ergebnis wirkten sich die Wechsel und die taktischen Änderungen nur bedingt aus, im ersten Durchgang ging es hin und her.
Bei der HSG blieb die Außenposition die größte Konstante. So traf zum Beispiel auch HSG-Eigengewächs Jonas Beyer drei von vier Versuchen, sodass die HSG mit einer knappen 16:15-Führung in die Pause ging.
Drachen mit Spieldominanz
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie dann zunächst weiter ausgeglichen. Die Wormser Drachen erarbeiteten sich zwar eine gewisse Spieldominanz, aufgrund individueller Fehler und Fehlwürfe münzten die HSGler ihre Überlegenheit jedoch nicht in Tore um. Das änderte sich dann Mitte der zweiten Halbzeit als auch der Rückraum mehr Durchschlagskraft entwickelte.
Hier tat sich insbesondere Timo Hochgesand hervor, der mehrmals aus der Distanz erfolgreich war. So erarbeitete sich die Tremmel-Sieben ein kleines Polster, das die Mannschaft bis zum Schlusspfiff verteidigen konnte. Am Ende feierten die Wormser Drachen einen 32:28-Erfolg und verdienten sich den Applaus des Publikums. Weiter geht’s für Marco Tremmel und seine Mannschaft mit dem Helmut-Osada-Cup in Viernheim am Wochenende.
Die Wormser Drachen spielen Freitag gegen den TV Friedsrichsfeld (20.30 Uhr), Samstag gegen den TSV Birkenau (16.30 Uhr) und Sonntag gegen die SG Leutershausen (13.30 Uhr).