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  • Mi., 29. Dezember 2021, 11:30 Uhr
    STADTENTWICKLUNG: 100.000 Euro Finanzspritze vom Land zur Entwicklung eines Konzeptes für das Domquartier

    Ein kultureller Kristallisationspunkt

    Timo Horst, Roger Lewentz und Jens Guth vor dem Andreassstift, das ein modernes Stadtmuseum werden soll (von links).


    Gute Nachrichten aus Mainz konnte SPD-Landtagsabgeordneter Jens Guth an Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst vermelden. Das Domquartier bekommt die erste Finanzspritze von 100.000 Euro zur Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) auf Grundlage der vom Stadtrat beschlossenen Bewerbung. „Jetzt kann es bald losgehen“, freut sich Horst und hat bereits den Fahrplan für die nächsten Jahre in der Schublade. Sobald auch der städtische Teil der Mittel zur Verfügung steht, kann ein externes Planungsbüro mit der Entwicklung des Konzeptes für den ganzen Bereich beginnen, so Horst. Dabei werden die Bürgerinnen und Bürger in einem Beteiligungsverfahren zu Wort kommen, sagt Horst zu.

    Das leerstehende Gesundheitsamt und das Hochstiftgelände sollen im Rahmen einer Konzeptvergabe entwickelt werden. Der Wormser Abgeordnete Jens Guth hatte für die Aufnahme des Gebietes in das Förderprogramm des Landes geworben. „Wir haben somit die große Chance für unsere Stadt, das ganze Gebiet um Dom und Weckerlingplatz mit dem Kernelement ,Andreasstift’ als neues touristisches und kulturelles Zentrum zu entwickeln“, so Horst und Guth.

    „Mein Vorschlag war und ist, das Andreasstift als modernes Stadtmuseum – ähnlich dem Simeonstift in Trier – zu entwickeln, um auf zeitgemäße Art auf unsere reichhaltige Geschichte hinzuweisen“, so Jens Guth.

    Gesamtkosten von ca. 16 Mio. Euro
    Das neue Fördergebiet „Domquartier“ hat eine Größe von 18,7 ha und erstreckt sich vom Hochstift im Süden bis zur Stephansgasse im Norden. Derzeit geht die Verwaltung von einem Gesamtkostenrahmen von 16.157.500 Euro (davon 1,1 Mio. Euro Planungskosten und 15.057.500 Euro für bauliche Maßnahmen) und einer Laufzeit der Förderung von 12 Jahren aus, erläutert Horst.

    Das im südwestlichen Bereich der Innenstadt gelegene Areal rund um den Dom und das Andreasstift soll zu einem vitalen Quartier entwickelt werden, welches als urbaner Lebensort zum Wohnen und Arbeiten einerseits und als touristisches Zentrum im Sinne des Tourismuskonzepts andererseits etabliert werden soll.

    Das Domquartier soll als zentraler kultureller Kristallisationspunkt für Bürger und Bürgerinnen sowie für Gäste dienen. Insbesondere durch die strategisch aufeinander abgestimmte Entwicklung der leerstehenden Areale und die Neugestaltung von öffentlichen Räumen soll ein der besonderen historischen Bedeutung des Ortes entsprechender Prozess der Nutzungsintensivierung eingeleitet werden.

     

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