Sa., 03.10.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Di., 20. März 2018, 13:26 Uhr
    Nibelungen-Festspiele 2018: Vielfältiges Rahmenprogramm mit verschiedenen Theaterinszenierungen und schöner Musik

    Ein kultureller Schatz

    Von links: Oberbürgermeister Michael Kissel,André Eisermann, die Künstlerische- und Technische Betriebsdirektorin Petra Simon, die das Festspielprogramm verantwortet, Alexandra Kamp und Maximilian Laprell sowie Sascha Kaiser, Geschäftsführer der Nibelungen-Festspiele, bei dem heutigen Pressegespräch. Foto: Vera Beiersdörfer

    VON VERA BEIERSDÖRFER Neben der Hauptinszenierung „Siegfrieds Erben“ vor dem Wormser Dom vom 20. Juli bis 5. August gehören die facettenreichen Veranstaltungen im Kulturprogramm zu einem weiteren Höhepunkt der Wormser Nibelungen-Festspiele, die die Künstlerische und Technische Betriebsdirektorin Petra Simon heute vorstellte.  „In diesem Festspieljahr liegt ein Schwerpunkt im Rahmenprogramm auf Theater. Nicht nur auf die Uraufführung unseres Autorenstücks aus 2017 dürfen sich unsere Gäste freuen, welche bei uns in Worms entsteht, sondern auch auf bekannte Schauspieler aus den Festspielensembles der letzten Jahre. Es freut mich sehr, dass unsere Künstler immer wieder gerne nach Worms kommen". Prominente Gäste sind in diesem Jahr unter anderem die Schauspieler André Eisermann, Dominic Raacke, Katja Weitzenböck, Alexandra Kamp, Maximilian Laprell, der Künstler und Bildhauer Josef Lang sowie das Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel.


    Kultur als Mosaikstein
    Oberbürgermeister Michael Kissel hob die Relevanz der Nibelungen Festspiele für die Stadt Worms hervor. Die Festspiele  hätten der Stadt zu einem neuen positiven Image verholfen. Er sei dankbar, dass die Mehrheit im Stadtrat während der vergangenen schweren Diskussion Stellung für die kulturelle Bereicherung bezogen hatte. „Viele Stimmen sehen den Kulturbereich als mögliche Einsparquelle, das ist wohl in allen chronisch unterfinanzierten Kommunen und Städten so”, erklärte der Stadtchef. „Es braucht in der Politik daher Menschen, die Kante zeigen und das kulturelle Leben als Teil urbaner Lebensqualität verteidigen. Es sollte nicht außer Acht gelassen werden, welchen Imagetransfer die Festpiele für Worms gebracht haben und welchen Auftrieb sie z.B. hin zu einer anspruchsvolleren Gestaltung des öffentlichen Raumes gegeben haben", so Kissel. Die Außenwirkung, die die Nibelungenstadt seither habe, sei nicht mehr die einer mit Grauschleier belegten Stadt, in der nichts los ist. „Hier hat sich was getan, und diese Stimmung lassen wir uns auch nicht von irgendwelchen Miesepetern verderben.”


    Mit dem „Worms-Gen” infiziert
    Dies bestätigte Schauspieler Maximilian Laprell nur all zu gerne. 2016 stand er erstmals auf der Bühne vor dem Dom. Die Familie seiner aus Nierstein stammenden Frau hätte Worms zuvor eher gemieden und war fortan positiv überrascht von der vollzogenen Entwicklung. Auch Kollegin Alexandra Kamp gestand 2010 mit dem „Worms-Gen” infiziert worden zu sein, damals war sie für die Aufführung „Teufel, Gott und Kaiser” erstmals in die Domstadt gekommen. Gemeinsam mit Maximilian Laprell wird sie an vier Abenden im Rahmenprogramm in dem Stück „Gut gegen Nordwind” und dessen Fortsetzung „Alle sieben Wellen” zu sehen sein (26. bis 29. Juli). „Ich freue mich sehr, bereits zum vierten Mal in Worms zu Gast zu sein.”


    Was bist Du bereit, für mich zu tun?
    In einem kurzen Einspieler grüßten auch Katja Weitzenböck und Dominic Raacke. Gemeinsam waren sie 2016 schon einmal in Worms zu erleben und werden sich am 4. und 5. August in der Komödie „Die Niere“ zusammen mit Jana Klinge und Romanus Fuhrmann die alles entscheidende Frage stellen: „Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun? Bist du bereit, mir deine Niere zu spenden?“ Ein Stück von Stefan Vögel, das nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht.


    Wiedersehen mit Eisermann
    André Eisermann brach ebenfalls eine Lanze für die hiesigen Festspiele: „Ich vermisse die Nibelungen”. Ein Wiedersehen mit André Eisermann gibt es in der musikalischen Lesung „Fremd sein!“: Der Schauspieler und gebürtige Wormser ist erstmals wieder seit vier Jahren bei den Festspiele zu erleben und liest Texte, die sich mit dem Fremden befassen. Musikalisch wird er vom Wormser Kammerensemble unter der Leitung von Tristan Meister mit Musik von Robert Schumann, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy begleitet. (29. Juli).


    Wahrer Nibelungenschatz
    „Unser Schatz sind die Menschen, die sich für die Festspiele begeistern, Menschen wie Alexandra, die überall Werbung für unsere Stadt macht. Für mich liegt daher der wahre Nibelungenschatz im Festspielprogramm und alles, was daraus entstanden ist", begeisterte sich Geschäftsführer Sascha Kaiser für ein erneut vielversprechendes Kulturprogramm, das diesen Sommer geboten wird.


    Das ausführliche Interview mit Alexandra Kamp und Maximilian Laprell lesen Sie in unserer Verlagsbeilage „WORMS- sagenhaft einkaufen” am 4. April 2018.


    Service
    Umfassende Infos zu den Festspielen und dem diesjährigen Kulturprogramm gibt es unter www.nibelungenfestspiele.de.  Tickets für die Hauptinszenierung sowie für alle Rahmenprogrammpunkte  gibt es im Vorverkauf u.a. beim Nibelungen Kurier, Prinz-Carl-Anlage 20, in Worms, sowie bei allen bekannten Ticket Regional-Vorverkaufsstellen.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige das WormserAnzeige Tip Südhessen
    Anzeige TicketshopAnzeige AmtsblattAnzeige 3 Füller 1