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  • Mo., 27. April 2020, 10:43 Uhr
    Alleinerziehende aus dem Projekt „Spagat“ erhielten 25 Euro-Gutschein 

    „Ein Lichtblick – gerade am Ende des Monats“

    KREIS BERGSTRASSE – Viele Alleinerziehende sind aktuell in der „Corona-Krise“ besonders betroffen. Schon im normalen Alltagsleben sind sie extrem belastet und oft an ihren Grenzen. Seitdem die Kitas und Schulen sowie Nachmittagsbetreuungen geschlossen sind, fällt auch das für ALG-II-Bezieherinnen und Bezieher kostenlose Mittagessen aus.

    Da wird das Geld am Ende des Monats schon einmal knapp. Umso mehr waren die Alleinerziehenden erfreut, dass das Diakonische Werk Bergstraße ihnen als „kleine hilfreiche Geste“ einen Einkaufsgutschein über 25 Euro vom Rewe-Markt überreichen konnte.

    Das Geld stammt vom Corona-Spendenkonto „Menschen in Not“ beim Diakonischen Werk Bergstraße.

    Das Projekt „Spagat“
    Das Projekt „Spagat“ ist eine berufliche Integrationsmaßnahme von Neue Wege Kreis Bergstraße – Kommunales Jobcenter – das in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werks Bergstraße am Standort Lampertheim auf die besondere Situation von Alleinerziehenden abgestimmt ist.

    Alleinerziehend zu sein stellt hohe Anforderungen an die Betroffenen und fordert vollen Einsatz. Der Alltag muss gut organisiert werden, wenn der (Wieder-) Einstieg ins Berufsleben gesucht wird und gelingen soll. Neben einem geeigneten Arbeitsplatz ist auch eine gute und ausreichende Kinderbetreuung notwendig.

    Bereits seit 2009 unterstützen die Mitarbeitenden von Spagat, Alleinerziehende darin, wieder eine berufliche Perspektive zu bekommen und eine Arbeit oder Ausbildung aufzunehmen.

    Alleinerziehende Frauen und Männer, die unabhängig von Alter und Bildung ihren Wohnort in Lampertheim, Bürstadt, Biblis oder Groß-Rohrheim haben und beim Jobcenter in Bürstadt arbeitssuchend gemeldet sind.

    Die Maßnahme dauert in der Regel 12 Monate. Die Teilnehmenden sind zu Beginn an drei Wochentagen anwesend, diese Zeit wird im Laufe der Maßnahme auf fünf Tage erweitert. zg

    Für die Betroffenen stellte der Gutschein eine „hilfreiche Geste“ dar. Foto: oh

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