
Von Marcus Diehl › Am 16. Februar beginnt für die TSG Pfeddersheim die Mission Klassenerhalt. Beim direkten Konkurrenten SC Hauenstein muss das Team vom Trainer Marco Streker Punkte erzielen. Eine Woche später geht es dann zum abgeschlagenen Schlusslicht TuS Rüssingen. Bei momentanen drei Absteiger aus der Oberliga, ist in dieser Saison mit einer erhöhten Anzahl von Mannschaften zu rechnen, die die Verbandsliga verlassen müssen. Es kann von bis zu sechs Absteiger die Rede sein.
Das rettende Ufer liegt nur zwei Punkte entfernt. Die TSG hat noch alle Trümpfe in der Hand. Umso wichtiger dürfte ein gelungener Start in die restliche Saison sein. Eine gewisse Euphorie und das dazu benötigte Selbstbewusstsein ist sicherlich vorhanden und die nötige Qualität steht auch auf dem Platz. Die Fans der TSG dürften eine große Sorge haben: der kleine Kader. Im laufe der Rückrunde könnte er zu einem entscheidenden Faktor werden. Siebzehn gestandene Feldspieler stehen zur Verfügung. Dabei ist auch Pascal Schmidt, der nach seinem Kreuzbandriss, noch ein paar Wochen benötigt. Auch bei Vincent Haber ist die Ausfallzeit immer noch nicht Final abzusehen. Er wird auf jeden Fall noch ein paar Wochen fehlen.
Der Kader wird ergänzt durch die zwei Youngsters Julius Britzius und Nils Lischka. Julius kommt aus der A-Jugend und Nils aus der Zweiten Mannschaft in den Oberligakader hinzu. Beide bringen den Willen und das Talent mit, sich auf lange Zeit im Aktivenbereich erfolgreich durchzusetzen.
Bisher wurden zwei Testspiele bestritten. Beim 1:1 gegen den LSC Ludwigshafen war Trainer Marco Streker nicht zufrieden. Durch Urlaub und kleineren Blessuren standen auch nicht alle Spieler zur Verfügung. Das Ergebnis war auch nur nebensächlich. Marco Streker: „Nach der langen Pause war es mir wichtig, dass die Spieler wieder in den Rhythmus kommen.“ Zufrieden ist er jedoch mit der Trainingsbeteiligung und der Intensität, die die Spieler in der Vorbereitung bereit sind zu leisten. „Wir liegen richtig gut im Trainingsplan.“
Beim nächsten Test gegen die Kickers Offenbach II war der Coach schon mehr angetan von der Leistung. Die Hessen agieren ebenfalls in einer Verbandsliga und stehen knapp über den Abstiegsplätzen. Eine richtige Standortbestimmung für die TSG. Am Ende stand ein torreiches 3:3(1:2) auf dem Spielbogen. Obwohl wieder einige Spieler wie Marcel Oehler und Khaled Abou Daya nicht zur Verfügung standen, war die Anzahl der erzielten Treffer ein positives Signal. Außer im Pokal hatten sie nur am ersten Spieltag soviel Treffer erzielen können. „Über sechzig Minuten war es eine gute Partie für meine Mannschaft. Offensiv waren wir besser, als zuletzt“, so Streker. Das drei Mal eine Führung nicht gehalten werden konnte ist aus der Sicht des Trainers etwas ärgerlich. Die erste Führung kam durch ein Eigentor der Offenbacher, zum 1:2 traf Neuzugang Muhammed Yasar und das dritte Tor erzielte Francis Peprah.
Am Samstag, dem 8. Februar, kommt es auf dem Kunstrasenplatz im Uwe-Becker-Stadion um 15.30 Uhr zum letzten Test der Vorbereitung gegen den Landesligisten VFR Grünstadt.
Des Weiteren treiben die Verantwortlichen der TSG die Planung zur neuen Saison weiterhin voran. Schon drei Neuzugänge haben ab Sommer unterschrieben. Nach Torhüter Tim Neumeister (Mutterstadt) und Offensivakteur Dennis Renner (SV Horchheim) haben sie erneut in Horchheim zugeschlagen. Mit Finn Cleres kommt ein sehr talentierter Defensivspieler zur TSG. In der hinteren Abwehrreihe kann Finn alle Positionen begleiten.