Status eine Sanierungsgebietes für das Liebenauer Feld aufgehoben / Rund 12,9 Millionen investiert
Ein schönes neues Quartier!
Die Sanierungsziele im Liebenauer Feld in Worms sind erreicht worden, das innerstädtische Quartier ist von einer Baustelle abgesehen, komplett entwickelt. Foto: Steffen Heumann
VON STEFFEN HEUMANN Im Haupt- und Finanzausschuss wurde am Mittwoch einstimmig beschlossen, die Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes Liebenauer Feld vom Juni 2003 aufzuheben. Die Sanierung ist damit beendet.
„Entstanden ist ein schönes neues Quartier“, erklärte Oberbürgermeister Michael Kissel. Rund 12,9 Millionen seien in die Entwicklung investiert worden, davon musste die Stadt einen Eigenanteil in Höhe von zwei Millionen Euro stemmen. Den Löwenanteil trug das Land. Allerdings, so Kissel, sei für jeden Euro an Städtebaufördermitteln das 5-7-fache an Wertschöpfung durch private Investoren oder etwa die Wohnungsbau GmbH entstanden.
Auslöser für die Ausweisung des Sanierungsgebietes waren erhebliche städtebauliche Defizite in der ehemaligen amerikanischen Siedlung, der Thomas-Jefferson-Village. Diese Missstände hinsichtlich der Infrastruktur , Bebauung, Gestaltung sowie Nutzung sollten durch das Instrumentarium der Städtebauförderung beseitigt werden. Im Laufe des Verfahrens konnten auf einer Fläche von etwa 46.000 Quadratmetern neue Straßen, Grünflächen und öffentliche Wege entstehen.
Erhebliche Aufwendungen sind neben einen großen Spielplatz in den Neubau von Wohnungen und Gewerbe durch private Investoren getätigt worden.