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Mo., 25. März 2024, 13:33 Uhr
TSC Worms: Trainerworkshop legt Schwerpunkt auf die Bedeutung des Jugendschutzes
Ein sicheres Umfeld schaffen
Beim diesjährigen Trainerworkshop des TSC Worms Wonnegau stand der Jugendschutz im Mittelpunkt.
In Sportvereinen und insbesondere in einem so körperbetonten Sport wie Tanzen spielt der Jugendschutz eine entscheidende Rolle, um eine sichere und gesunde Umgebung für junge Tänzerinnen und Tänzer zu gewährleisten. Der Tanzsport bietet Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, ihre Leidenschaft für Bewegung und Musik auszuleben, sondern fördert auch wichtige Werte wie Disziplin, Teamwork und Selbstvertrauen. Damit diese positiven Erfahrungen nicht durch unangemessenes Verhalten oder mangelnde Sicherheitsvorkehrungen beeinträchtigt werden, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Tanzsportvereine angemessene Maßnahmen zum Schutz ihrer jugendlichen Mitglieder implementieren.
Klare Kommunikation
Zu den wesentlichen Aspekten des Jugendschutzes in Tanzsportvereinen gehören u.a. die Überwachung von Trainingseinheiten und Veranstaltungen, die Einhaltung von Altersbeschränkungen für Kleider und die Schrittbegrenzung sowie die Sensibilisierung der Trainer, Betreuer und Eltern für potenzielle Risiken und Herausforderungen im Tanzsport. Darüber hinaus ist eine klare Kommunikation von Verhaltensregeln und Grenzen unerlässlich, um ein respektvolles und sicheres Umfeld zu schaffen, in dem sich junge Tänzerinnen und Tänzer entfalten können.
Neben den physischen Aspekten ist es auch wichtig, den Jugendschutz im Tanzsport im Hinblick auf das soziale und emotionale Wohlbefinden zu betrachten. Tanzsportvereine sollten eine unterstützende Gemeinschaft bieten, in der junge Menschen sich akzeptiert und respektiert fühlen, unabhängig von ihrem Können oder ihrer Leistung und trotzdem müssen die Sportler unterstützt werden, um optimale Leistung zu erbringen. Durch die Förderung eines positiven Gruppengefühls und die Einbindung der Jugendlichen in Entscheidungsprozesse können Tanzsportvereine dazu beitragen, das Selbstbewusstsein und die sozialen Fähigkeiten ihrer Mitglieder zu stärken.
All diese Punkte waren Themen beim diesjährigen Trainerworkshop des TSC Worms Wonnegau. Es wurden Schulungsvideos analysiert und beurteilt, in wie weit den Trainern die gezeigten Situationen auch aus dem Tanzsport bekannt vorkamen. „In unserem verein gibt es so etwas nicht, denn wir haben schon seit einigen Jahren ein Jugendschutzkonzept etabliert. Leider haben wir aber schon bei Turnieren andere Trainer gesehen, die einen massiven Druck auf ihre Schüler ausüben und sich nicht an die Schrittbegrenzung und die Kleiderordnung halten", so der TSC.
Klar positioniert
Die Trainer des TSC Worms haben sich erneut ganz klar positioniert und gemeinsam noch einmal den Ehrenkodex von TanzSport Deutschland unterschrieben und gleichzeitig ein neues Informationsschreiben entwickelt, dass an alle Mitglieder gesendet wird, um noch einmal zu verdeutlichen, welches Schutzkonzept der Verein hat und welche Regeln zum Schutz der Kinder dabei gelten. Gleichzeitig möchte man sich zum Jugendschutzprädikat bewerben, sobald die dafür nötige Satzungsänderung eingetragen ist.
Ein ganz großes Thema war natürlich die Kleiderordnung, die für tanzfremde oftmals ein wenig schwer zu verstehen ist. Dazu sagt der Verein: „Die aktuelle Kleiderordnung sollte dringend überarbeitet werden. Das Kleider lange genug sind, ist selbstverständlich, allerdings zeigen die erlaubten Tellerröcke oftmals mehr von einem Kind, als im Rahmen des Jugendschutzes sinnvoll ist." Bis dahin wurde ein Dokument erstellt, dass den Eltern zur Verfügung gestellt wird, um die Anschaffung von ordnungsgemäßer Turnierkleidung zu vereinfachen.