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  • Mi., 05. März 2014, 15:57 Uhr
    Die Weißstörche sind wieder aus Ihrem Winterquartier in den Tiergarten Worms zurückgekehrt / Mitarbeiter des Tierparks hoffen auf eine erfolgreiche Brut

    Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Winter vorüber ist

    Seit einigen Tagen ist lautes Geklapper im Tiergarten Worms zu hören – die Weißstörche sind wieder aus Ihrem Winterquartier zurückgekehrt. Aber eigentlich waren sie nie wirklich weg. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, als es zumindest die Storchendame noch gen Süden zog, haben die beiden den Winter dieses Jahr in der unmittelbaren Umgebung verbracht. Sie wurden in unregelmäßigen Abständen im Tiergarten und auf dem Nest gesichtet.

    Auch vor Ort reichlich Winterfutter
    Es ist nicht ganz ungewöhnlich, dass ein Weißstorch in Deutschland überwintert. Nicht die Kälte, sondern das mangelnde Futterangebot gibt den Ausschlag für den Herbstzug der Störche. Durch die milden Winter der vergangenen Jahre ist aber auch das Futterangebot ausreichend und die Störche ziehen nur noch bis nach Spanien oder bleiben in Deutschland. Den weiten Weg nach Afrika sparen sie sich dann ganz. Störche fressen alles, vom Insekt über den Frosch bis zum Kleinsäuger, und hier bietet das Naherholungsgebiet Bürgerweide, mit seinen Auen und Feuchtwiesen, reichlich Futterquellen.

    Das große aus Zweigen und Ästen bestehende Nest wird von den beiden Störchen momentan fleißig ausgebessert und für den kommenden Nachwuchs vorbereitet. Ein Storchenpaar legt in der Regel drei bis vier weiße Eier. Bis die Jungtiere nach dem Schlupf das Nest verlassen können, vergehen dann ca. 2 Monate.

    Die Mitarbeiter des Tierparks hoffen dieses Jahr wieder auf eine erfolgreiche Brut, denn das vergangene Jahr war ein sehr schlechtes Jahr für die Storcheneltern. Aufgrund des langen Winters und der dauerhaften Nässe im Frühling, sind viele Jungtiere in den Nestern verendet – leider auch zwei Storchenküken im Tiergarten Worms.

    Mit der „Storchenkamera“ live vor Ort
    Auch die Besucher sind schon ganz gespannt, können sie doch über die „Storchenkamera“ des Tiergartens einen direkten Blick in die Kinderstube der langbeinigen Vögel werfen. Für unsere interessierten Hobby-Ornithologen, die nicht den Weg in den Tiergarten schaffen, besteht die Möglichkeit die Störche über die Webcam der Hompepage zu beobachten: http://www.tiergarten-worms.de/tiergarten/Webcam/webcam.php

     

     

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