Handball: TGO Herren zeigen schwaches Spiel gegen den HSV Sobernheim
Ein Sieg, mehr aber nicht
Er war sofort hellwach: Erik Obenauer erzielte elf Treffer und bekam ein Sonderlob vom Trainer. Archivfoto: Felix Diehl
Von Marcus Diehl > Nach dem Spitzenspiel in der letzten Woche musste die TG Osthofen in der Rheinhessenliga beim HSV Sobernheim antreten. Die Gastgeber, auf dem vorletzten Tabellenplatz gelegen, konnten sich im bisherigen Saisonverlauf erst drei Punkte sichern. Die Spannung innerhalb der Mannschaft hoch zu halten, ist scheinbar nicht so einfach und dann kommen solche Spiele gegen vermeintliche schwächere Gegner zu Stande. „Wir haben uns in Sobernheim schwer getan und eins unserer schwächsten Spiele diese Saison abgeliefert. Man muss aber auch sagen, dass Sobernheim ein wirklich gutes Spiel abgeliefert hat und langsam in der Klasse angekommen ist“, hatte Trainer Mirko Höfler nicht nur kritische Worte an sein Team parat, sondern auch lobende für Bad Sobernheim. Eigentlich hatten die Spieler einen klaren Matchplan aufgelegt bekommen. Daran wurde auch in den ersten zehn Minute festgehalten. Bei einer 5:1 Führung wurde der Faden allerdings verloren. Aus einer 12:9 Führung wurde bis zur Pause ein 12:13 Rückstand. Ganze zehn Minuten blieb die TGO ohne einen Treffer. Die Angriffsleistung ließ sehr zu wünschen übrig. Mit acht technischen Fehler und sechs Fehlwürfen lag die Quote unter 50 Prozent. Trainer Mirko Höfler: „Was mich aber etwas ärgert ist die Einstellung in der Abwehr, die einfach nicht konsequent genug und selbst gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner nicht ausreichend war.“ Die Gastgeber sahen nun die Chance den Favoriten vielleicht etwas zu ärgern, nachdem die TGO mit ihrer Leistung sie stark gemacht hatten.
Zu Beginn der zweiten Hälfte zuerst das gleiche Bild. Nach 35. Minuten führte Bad Sobernheim mit drei Toren. Danach wurde es wieder besser auf der TGO Seite. „Wir haben dann einen kühlen Kopf behalten, die Fehler merklich reduziert und uns in der zweiten Halbzeit gemeinsam wieder zurück gekämpft. Dies zeigt die Moral und das Selbstvertrauen in der Mannschaft, das fand ich sehr gut. Die Jungs sind ruhig geblieben und haben an sich geglaubt“, hatte Höfler wieder lobende Worte für seine Mannschaft parat. Selten hebt er einen Spieler besonders hervor, aber diesmal machte er eine Ausnahme. „Wer ein sehr starkes Spiel ablieferte, war Eric Obenauer mit elf Feldtoren, das war wirklich sehr stark.“ Nun gilt es für die TGO das Spiel abzuhaken, sich wieder zu fokussieren auf die kommenden Aufgaben und vor eigenem Publikum auf die letzten starken Leistungen wider anzuknüpfen. Am Sonntag, kommt der Tabellenletzte TTSV Schott Mainz in die Wonnegauhalle.