Gegen seine ehemaligen Mitspieler aus dem Rhein-Nahe-Eck, zeigte Aleksander Italo mit fünf Toren für die TGO eine ansprechende Leistung. Foto: madi
TGO-Trainer Frank Herbert war nach dem Schlusspfiff nur in den ersten 30 Minuten mit den Leistungen seiner Mannschaft zufrieden. Denn nach einem anfänglichen 2:2-Gleihstand, konnte man sich 4:2 bereits vorentscheidend absetzen. Besonders positiv auffallend Alexander Italo gegen seine ehemalige Binger Mannschaft. Nach der frühen und deutlichen Führung schlich sich die eine oder andere Unsicherheit im Angriff ein, doch die Abwehr stand im Zentrum kompakt, wenn es auch einige unglückliche Gegentore gab. Dennoch schien zur Pause eigentlich alles gelaufen zumal man zu vielen einfachen Toren kam, die über den direkten Gegenstoß immer wieder von Torhüter Thorsten Heck eingeleitet wurden.
Leider ließ zu Beginn der zweiten 30 Minuten auf TGO-Seite, das konsequente Spiel nach. Dazu wurden allzu leichtfertig die Bälle weggeworfen, doch mehr als auf 5 Tore (26:21) kamen die schwachen Gäste nicht heran. Denn Osthofen konnte immer zulegen, ohne jedoch restlos zu überzeugen. Da hätte sich der TGO-Coach schon etwas mehr Biss gewünscht und nicht teilweise allzu fahrlässiges Verhalten seiner Mannschaft.
Ohne die verletzten Manu Pfaff und Florian Sturm und den geschonten, weil auch etwas angeschlagenen Orintas Klimavicius, war die TGO-Trefferquote nach der Pause nicht in Ordnung und schlichtweg einfach zu wenig. Offenbar auch ein Spannungsverlust nach der Niederlage in Worms und der klaren Pausenführung.
Nächstes Wochenende ist man spielfrei, ehe es zur SG Saulheim II geht.
Für Osthofen spielten: Thorsten Heck, Sebastian Montino (Tor); Alexander Eusterholz 5, Paul Gasz 2, Danjel Strack 4, Aleksander Italo 5, Kristian Kulaszewicz 2, Matthias Zellmer 1, Tane Seitz 1, Leo Vuletic 3, Florian Reichelt 6/1, Eric Popple 2, Tobis Aul 1, Orintas Klimavicius.