Mo., 08. September 2014, 13:51 Uhr
Karl-Hofmann-Schule spendet 6000 Euro für "Tagwerk" in Afrika
Ein Tag Arbeit statt Schule
Über 6000 Euro konnte die Karl-Hofmann-Schule Berufsbildende Schule Worms für Hilfsprojekte des Trägers „Tagwerk“ in Afrika spenden. Zuvor hatte sich die Schule an der Aktion „Mein Tag für Afrika“ beteiligt. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Schüler gehen an einem Tag im Schuljahr anstatt zur Schule arbeiten und spenden ihren Lohn für Bildungsprojekte in fünf afrikanischen Ländern. Dabei seien verschiedene Aktionen, die vom Kuchenverkauf in der Innenstadt, über Haarschneiden der Friseur-Azubis, bis hin zum Neuanstrich des Treppenhauses im Turm der Nibelungenbrücke reichen, durchgeführt worden, berichtete der stellvertretende Schulleiter Jens Leilich. Zusammen wären wohl über 1000 Arbeitsstunden geleistet worden, freut sich auch Initiatorin Gabriele Lock. Über 350 Schüler sind in Geschäften, Handwerksbetrieben, Gastronomie, Kindertagesstätten oder in privaten Haushalten aktiv geworden und haben damit einen Großteil des Betrags erwirtschaftet. Hinzu kamen noch einzelne Spenden von Firmen und Privatpersonen. Obendrein habe die Aktion den Schülern sichtlich Spaß gemacht, so Leilich. Im kommenden Jahr möchte sich die Schule erneut an dem Projekt beteiligen.