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  • Do., 25. Juli 2024, 14:42 Uhr
    Bitburger Verbandspokal: Horchheim muss in der zweiten Runde nach Gundersheim

    Ein typischer Pokalfight

    Mit einem Traumtor brachte Pascal Sadurski den SVH in Führung. Er war von Anoosh Nadesmoorthy auch später nicht vom Ball zu trennen. Foto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl › Erste Pokalrunde im Bitburger Verbandspokal: Der SV Horchheim empfängt den Ligakontrahenten und Aufsteiger Ataspor Worms. Die zahlreichen Zuschauer bekamen für ihr Geld einiges geboten, nämlich ein richtiges Pokalspiel – mit Ausnahme der letzten Spielminuten. Am Ende gewann der SV Horchheim mit 4:3 (1:1). Zahlreiche Tore, noch mehr vergebene Torchancen auf beiden Seiten, rassige Zweikämpfe, Zeitstrafen, Rote Karten und ein Schiedsrichter, der einige neue Regeln konsequent ausführte. Je ein Spieler vom SVH (Florian Karsch) und Ataspor (Mert Artan) hatten bereits die gelbe Karte, konnten es aber nicht lassen und mussten für zehn Minuten vom Platz. Es war kein großes Abtasten angesagt, die Partie nahm sofort Fahrt auf. Der SVH ging schon in der zweiten Minute in Führung. Pascal Sadurski schlenzte das Spielgerät in die Maschen; Marke Traumtor. In der Folgezeit agierten beide Teams auf Augenhöhe. In der 36. Minute dann der Ausgleich. Ataspors Torjäger Igor Grosu bekommt am Sechszehner den Ball, kurzer Blick, trockener Abschluss, keine Abwehrchance für SVH-Torhüter Dogukan Cokkücük.

    Abkühlung war angesagt

    Nach der Pause kassierten die Gäste ihre Zeitstrafe und diese zehn Minuten nutzte der SVH gnadenlos aus. Nach Ablauf der Zeit führten sie mit 4:1. Domenico Gagliardi, Lars Freese und Pascal Sadurski schraubten das Resultat in die Höhe. Es hätte sogar noch schlimmer kommen können für Ataspor, zwei große Dinger wurden noch liegen gelassen. Gelaufen war die Partie aber noch nicht. Ein zweifelhafter Elfmeter brachte Ataspor erst einmal wieder heran. Rico Renner verwandelte sicher. Beide Teams hatten nur eines im Sinn: ab nach vorne. Horchheim wollte die Entscheidung und Ataspor das Unmögliche noch möglich machen. Ataspor-Akteur Hasan Atacan rettete für sein Team auf der Linie und SVH-Torhüter Dogukan Cokkücük mit einer klasse Parade den Anschlusstreffer. In den letzten Spielminuten musste der Schiedsrichter deeskalierend eingreifen. Eine große Unruhe herrschte auf und neben dem Platz. Er schickte beide Teams in ihren Bereich. Abkühlung war angesagt, eine kurze Pause folgte. Eine neue Maßnahme, die die Schiedsrichter ab der neuen Saison durchführen sollen. In der Schlussphase sah dann Rico Renner noch die Rote Karte und Igor Grosu erzielte den Anschlusstreffer. Mehr passierte aber nicht mehr.

    Ataspors Sportlicher Leiter Burak Celik: „Die Zehn-Minuten-Strafe hat uns das Genick gebrochen. Ich glaube, wir waren die erste Halbzeit die bessere Mannschaft. Wir haben gesehen, dass wir in der Bezirksliga mithalten können. Bei der Stadtmeisterschaft und jetzt hier dem SVH Paroli geboten ist ein guter Beweis dafür.“
    Auf der Gegenseite sprach der Sportliche Leiter Benjamin Bürger: „Die erste Hälfte war ein offenes und unkontrolliertes Spiel. Wir haben es versäumt, in der zweiten Hälfte den Sack früher zuzumachen, das haben wir nicht hinbekommen. Nach der Unterbrechung am Ende war Ataspor klar überlegen. Dennoch war es ein verdienter Sieg für uns, denn wir müssen das fünfte und sechste Tor machen.“

    In der zweiten Verbandspokalrunde muss jetzt der SV Horchheim am Sonntag, dem 28. Juli, um 16 Uhr nach Gundersheim.
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