„Der Pantoffelkönig“ an der Westend-Grundschule begeistert das Publikum / 45-minütiges Werk mit 11 Songs
Ein volles Haus und jede Menge Applaus
Die Akteure begeisterten bei der Uraufführung des Pantoffelkönigs in der Westend-Grundschule.
Ein volles Haus und jede Menge Applaus für die jungen Akteure auf der Bühne: Ein großer Erfolg war die Uraufführung des Musicals „Der Pantoffelkönig“ an der Westend-Grundschule. Es stammt aus der Feder von Gerhard A. Meyer, dessen Kindermusicals von Schulen und Jugendchören im gesamten deutschsprachigen Raum aufgeführt werden. Auch an der Westendschule wurden vor über 15 Jahren bereits mehrere Musicals von ihm auf die Bühne gebracht, darunter der Schulmusical-Hit „Leben im All“.
Ein abendfüllendes „richtiges“ Musical
Mitgeschrieben haben aber auch die Schüler, die sich zu einem Musical-Workshop im Rahmen der Projekttage 2015 gemeldet hatten. Sie haben sich damals die Grundzüge der Story vom „Pantoffelkönig“ ausgedacht und zusammen mit dem Wormser Komponisten innerhalb von vier Tagen ein 15-minütiges Minimusical mit fünf Songs auf die Beine gestellt. Alle waren begeistert und es wurde beschlossen, daraus ein abendfüllendes „richtiges“ Musical zu machen. In den Sommerferien schrieb Meyer Text und Musik, im Herbst 2015 begannen nach einem ausführlichen Casting die Proben. Alle Viertklässler und zwei Zweitklässlerinnen waren beteiligt. Jeder hatte eine Aufgabe: Wer nicht im Chor oder solistisch mitsang und mitspielte, wirkte bei der Gestaltung des Bühnenbilds und der Requisiten mit. Am Schluss kamen Tontechnik und Beleuchtung dazu und eine richtige Band mit Keyboard, Bass und Schlagzeug.
45-minütiges Werk mit 11 Songs
Ein 45-minütiges Werk mit 11 Songs war entstanden. Es handelt von den königlichen Zwillingsbrüdern Erik und Falk, die nach dem Tod ihrer Eltern um den Thron kämpfen. Das ganze Land ist in zwei feindliche Lager gespalten. Überall regieren Streit und Hass. Schließlich kommt es zum Showdown zwischen den beiden Kontrahenten. Erik lockt Falk in den Wald der Schwarzen Schatten, in dem er sich verirren und den Tod finden soll. Jetzt ist er sich sicher, dass er der Größte ist. Doch im Schattenwald trifft Falk auf die große Zauberin Grusina und ihr skurriles Gefolge. Mit Hilfe der schwarzen Magie will er sich an seinem Bruder rächen. Und tatsächlich gelingt es ihm, den Bruder zu einem Zwerg zu zaubern. Erik ist jetzt nur noch eine kleiner „Pantoffelkönig“ und Falk scheint der Größte zu sein…
Textsicher und mit viel Spielfreude
Die spannende und witzige Geschichte wurde von jungen Akteuren in einer rasanten Aufführung darboten: Textsicher und mit sichtlicher Spielfreude agierten die Schauspieler vor einem eindrucksvollen Bühnenbild, die Gesangssolisten hantierten mit den Mikrophonen wie Profis und trafen hervorragend den mal frech-fetzigen, mal ruhig-ausdrucksvollen Charakter der Lieder. Dabei wurden sie von den groovigen Klängen der Band und von einem Chor unterstützt, der nicht nur sauber und kraftvoll sang, sondern auch noch die Choreografien zu den Liedern aktiv mitgestaltete.