Di., 11. November 2014, 12:39 Uhr
15 Weine wollten verkostet und genossen werden/Weinprinzessin als Ehrengast
Ein weinseliger Abend im Zeichen der Heppenheimer Glocken
Ganz im Zeichen der beiden Heppenheimer Glocken, die zu Ostern kommenden Jahres im Turm der kleinen Laurentiuskirche hängen und klingen sollen, stand eine besondere Weinpräsentation im evangelischen Gemeindehaus. Veranstaltet von der Katholischen Kirche im Eisbachtal in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Weingütern Residenz Bechtel, Georg Fuchs und Fred Männchen und charmant moderiert von Gabi Luchs und Engelbert Senn vom Pfarrgemeinderat.war es am Ehrengast des Abends, der rheinhessischen Weinprinzessin Carina Wiemers, die Weine zu besprechen. Gespickt mit kleinen Anekdoten und viel Lob auf Rheinhessen „wo die schönsten Menschen wohnen,“ führte sie durch die insgesamt fünf Weiss-, sieben Rot- und drei „Exotenweine und kündigte auch schon einmal das 200-jährige Jubiläum deses herrlichen Landstrichs 2016 an. Die Zwischenzeiten wurden durch heitere Texte aufgelockiert.
Engelbert Senn etwa schimpfte und klagte über den schlimmen Alkohol während Gemeindereferentin Birgit Eib den biblischen Bezug herstellte, in dem das Wort „Wein“ viele Tausend Mal vorkommt und in der auch zu maßvollem Umgang damit gewarnt wird. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Jugendlichen Annemarie Borchert und Anais Mandeleare mit einer experimentellen Version des Armstrong-Hits „What a wonderful world.“ Ursula Jeschonnek stellte die beteiligten Weingüter vor und vergaß nicht, sich auch bei den vielen fleißigen Helfern zu bedanken, die das opulente Fingerfood-Buffet zauberten, an dem sich mancher bei Zwiebelkuchen, Schmalzbrot und vielem mehr mehrfach eine feste Grundlage zu der vielen Flüssigkeit schuf. Am späteren Abend sorgte die Familie Borchert für Stimmung. Es erklängen altbekannte weinselige Lieder, die unter Schunkeln gerne mitgesungen wurden. Beim fröhlichen Kehraus lies es sich Herbert Kulzer nicht nehmen, die Gäste des Abends auf Wunsch sicher nach Hause zu bringen.