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  • Do., 22. Mai 2014, 12:31 Uhr
    OB Kissel: Ehemaliges „Naturfreundehaus“ wird wieder gastronomisch reaktiviert

    Ein weiterer Schritt zur Rheinufergestaltung

    „Für das lange leer stehende Naturfreundehaus haben wir eine einvernehmliche Lösung erzielt“, kann Oberbürgermeister Michael Kissel voller Freude verkünden, nachdem Anfang der Woche zwischen Matthias Strupp und Volker Roth für die  Stadt Verträge unterzeichnet wurden, mit denen der Weg für eine gastronomische Nutzung durch private Betreiber freigemacht wurde. „Damit erhält der Rheinuferbereich eine wichtige Adresse zurück, über die sich viele Wormser freuen werden“, ist sich OB Kissel sicher.

    „In den letzten Monaten gab es intensive Gespräche mit den Herren Rudolf und Matthias Strupp. Das gemeinsame Ziel waren Vereinbarungen, die die Interessen beider Partner angemessen berücksichtigen. Dem erzielten Ergebnis hat der Stadtrat in seiner Sitzung im April zugestimmt“ teilt Oberbürgermeister Kissel mit, nachdem nunmehr auch vertraglich „Nägel mit Köpfen“ gemacht wurden.

    Kaufverträge und Mietvertrag abgeschlossen
    Konkret wurden zwei Kaufverträge und ein Mietvertrag abgeschlossen.„Damit erwerben wir den städtischen Grund und Boden, auf dem Teile des ehemaligen Naturfreundehauses errichtet sind. Außerdem mieten wir langfristig die Freifläche davor und erhalten die Möglichkeit, hier wieder attraktive Gastronomie zu etablieren", so Rudolf und Matthias Strupp. Der Betrieb soll durch einen Pächter erfolgen.

    Was OB Kissel und dem Stadtrat wichtig war, ist ebenfalls gesichert: Die Stadt behält in diesem Bereich den Zugang zum Rhein in ihrem Eigentum und gibt den Betreibern über einen Mietvertrag dennoch die notwendige Sicherheit für ihre Investitionen.

    Mit dem dritten Vertrag übernimmt die Stadt das nördlich der Rheinbrücke gelegene Gelände von Matthias Strupp, das im rechtskräftigen Bebauungsplan als künftiger Parkplatz vorgesehen ist. Oberbürgermeister Kissel: „Parkplätze am Rhein fehlen nicht nur während des Backfischfestes. Der Erwerb ist ein erster Schritt dazu, diese Situation zu entspannen, auch wenn der Ausbau erst mittelfristig erfolgen kann. Wir wollen dabei nach Möglichkeit die Interessen der Mieter, die zum Teil schon sehr lange dort wohnen, beachten.“

    Schlusspunkt hinter langen Geschichte
    „Nachdem damit jetzt ein Schlusspunkt hinter einer langen Geschichte gesetzt wurde“,  sagt Volker Roth, Bereich Stadtentwicklung, „sind alle Beteiligten zuversichtlich, dass der südliche Endpunkt der Rheinpromenade bald wieder ein Anziehungspunkt für Wormserinnen und Wormser, Touristinnen und Touristen sein wird.“

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