Jugendorchester der Blaskapelle Abenheim spielt vor vollem Haus / Programm ließ keine Wünsche offen / Traditionelles Frühjahrskonzert am 11. Mai um 20 Uhr in der Festhalle
Ein würdiger Auftakt ins Jubiläumsjahr
Wild, aber auch gefühlvoll: Das Programm des Abenheimer Jugendorchesters ließ keine Wünsche offen.
Unter dem Motto „Die Jugend lässt die Korken knallen“, hat am Samstag das Jugendorchester der Blaskapelle Abenheim das Jubiläumsjahr anlässlich des 60. Geburtstages des Vereins eingeläutet. Dazu hatte der Dirigent Matthias Merkelbach ein ca. einstündiges Programm zusammengestellt, das keine Wünsche offen ließ. Mit der „Marrywood Overture“ wurde das Programm festlich eröffnet, nachdem der 1. Vorsitzende Andreas Merkelbach die Gäste, die zahlreich erschienen waren, in der Abenheimer Festhalle begrüßt hatte. Mit „Moritz in Afrika“ ging es weiter in die Welt afrikanischer Klänge und Rhythmen. Rockig wurde es mit Kompositionen wie „Boulevard of broken dreams“ und „21 Guns“ von Green Day ebenso wie mit „I was made for lovin‘ you“ von KISS in den entsprechenden Arrangements für Blasmusik. Dass die Jugend aber nicht nur wild sondern auch gefühlvoll auftreten kann, bewiesen sie bei Musikstücken wie „Irish Heart“, oder „Metropolis“ - modernen Werke, die einige getragene Passagen enthalten. Bei „Samba im Sambaland“ waren die Zuhörer aufgefordert, den Sambarhythmus mit zu klatschen, was auch prompt geschah. Auch die Kinder, die derzeit an der Blockflöte ausgebildet werden, durften ihr Können unter dem Motto „Musikalisch durch das Jahr“ unter Beweis stellen.
Gemeinsam mit dem Jugendorchester spielten sie außerdem das Lied von „Hänsel und Gretel“, bei dem dann auch die textsicheren Gäste mitsangen. Ein besonderer Höhepunkt sowohl für die 18 Musikerinnen und Musiker als auch für die Zuhörer war die Aufführung von „The best of Queen“, einem Medly mit bekannten Liedern der legendären Kultband. Das Publikum nahm gleich zu Beginn den Rhythmus von „We will rock you“, auf und schwang die Arme bei „We are the champions“ mit. Bei „Ottoman dances“ von Jacob de Haan verlangte der Dirigent von seinen Musikern zu guter Letzt noch einmal volle Konzentration. Das Werk besteht aus zwei Tänzen im südosteuropäischen Stil und weist im ersten Teil dynamische Kontraste und verschiedene Artikulationsweisen auf. Der zweite Satz ist ein schneller Tanz im Vierviertel-Takt und strahlt eine lebhafte Atmosphäre aus. Nach diesem kurzweiligen Programm wartete ein reichhaltiges Kuchenbuffet auf die Gäste und lud zum Verweilen ein. Weitere Veranstaltungen im Festjahr sind das traditionelle Frühjahrskonzert am 11. Mai um 20 Uhr in der Festhalle sowie das große Festwochenende an Pfingsten (7. bis 9. Juni), ebenfalls in der Festhalle mit dem Festakt am Freitagabend, der rheinhessischen Kultband „Family“ am Samstag um 20 Uhr und dem „Tag der Blasmusik“ am Sonntag ab 11.30 Uhr mit Mittagstisch und Kaffee und Kuchen. Der Große Zapfenstreich bildet bei Einbruch der Dämmerung den feierlichen Abschluss dieses Tages.