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  • Di., 05. April 2016, 07:32 Uhr
    Das WORMSER zeigt in einer neuen Ausstellung seit gestern Werke von Konstantin Killer aus Monsheim / Bis 29. April zu sehen

    „Einblicke in eine andere Welt – Modelfotografie Unterwasser“

    Fotograf Konstantin Killer – hier mit seinem wasserdichten Kameragehäuse – zeigt im Wormser seine Unterwasseraufnahmen. Foto: Karolina Krüger


    VON KAROLINA KRÜGER Besondere Fotografien des Monsheimer Unterwasserfotografen Konstantin Killer sind seit Montag im oberen Foyer des Wormser Kulturzentrums zu sehen.

    Seine Liebe zum Wassersport lebte der inzwischen 40-jährige Fotograf erst auf und dann als Taucher unter Wasser aus. 2007 begann er mit der Unterwasserfotografie, die er seit 5 Jahren auch wettbewerbsmäßig betreibt.

    Die bezaubernden und skurrilen Welten, die dem Normalbürger verschlossen bleiben und die so beeindruckend sein können, wollte er für alle sichtbar machen.

    In Bergseen angefangen
    Angefangen hat Killer mit der Fotografie im Meer und den österreichischen Bergseen, die ihn auch heute noch in ihren Bann ziehen und ihm das Gefühl geben Dinge unter Wasser zu entdecken, die keiner jemals zuvor gesehen hat. Im Winter fotografiert Killer in Schwimmbädern dort shootet er hauptsächlich mit Models nach ausgetüftelten Storyboards.

    In nur zwei Stunden entstehen die Bilder, die Konstantin Killer wochenlang konzipiert und mit allen Beteiligten ausgearbeitet hat, bevor es ins Wasser geht. Lichtstimmungen erzeugt er durch verschiedene Lichtquellen und Blitze die in Lichtstärke, Beleuchtungswinkel und exakter Auslösung gezielt platziert werden.

    Viele der Bilder entstanden im Heinrich-Völker-Bad
    Die Nachbearbeitung der entstandenen Bilder nimmt dann nochmals Tage pro Bild in Anspruch, denn jedes störende Schwebeteilchen im Wasser wird retuschiert, damit das pure Bild wirken kann. Das Heinrich-Völkerbad hat übrigens die beste Wasserqualität, die Killer bisher in Schwimmbädern vorgefunden hat – viele seiner Bilder sind dort entstanden.

    Aber auch beeindruckende fluoreszierende Bilder sind neben den, besondere Geschichten erzählende, Bildern von Wracks zu sehen, die von vergangenen Kriegen zeugen.

    Besichtigt werden können die Bilder bis zum 29. April, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr auf der Galeriefläche im oberen Foyer des WORMSER Kulturzentrums.

     

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