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  • Mi., 18. März 2015, 00:10 Uhr
    42 neue Wormser Mitbürger aus 18 Nationen erhielten am Dienstag ihre Einbürgerungsurkunden im Wormser Rathaus

    Einbürgerung als Zeichen der Integration

    Oberbürgermeister Michael Kissel gratuliert 42 Mitbürgern zur neuen deutschen Staatsbürgerschaft.


    „Heute ist für Sie, aber auch für die Stadt Worms ein besonderer Tag“, machte Oberbürgermeister Michael Kissel bei der Einbürgerungsfeier im Wormser Ratssaal deutlich.

    42 Mitbürgern aus 18 verschiedenen Nationen überreichte er die Einbürgerungsurkunde und das Grundgesetz. „Für Sie beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt – nun sind Sie deutsche Staatsbürger mit allen dazugehörigen Rechten und Pflichten“, betonte der Stadtchef. Eingeleitet wurde der Festakt musikalisch von Schülern der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule.

    Sumera Nizami Jeckel, Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration, und ihr Vorgänger im Amt, Serdar Uzatmaz, waren ebenfalls zur Einbürgerungsfeier erschienen. Sie seien ein vorbildliches Beispiel für gute Integration - nicht nur durch ihr Engagement für die Stadt, so OB Kissel.

    „Worms ist tolerant und weltoffen. Der Kulturenreichtum ist für uns schon immer eine Bereicherung gewesen“, warb Michael Kissel für ein buntes Miteinander. Das interkulturelle Verständnis und den Respekt füreinander zu pflegen, seien heutzutage wichtige Aspekte. „Wir freuen uns über diejenigen, die sich die Nibelungenstadt als neue Heimat ausgesucht haben und hier dauerhaft Wurzeln schlagen wollen“.

    Für die Einbürgerung sind bestimmte Voraussetzungen notwendig: eine ununterbrochene Aufenthaltsdauer in Deutschland von mindestens acht Jahren, keine Vorstrafen, ein eigenes Einkommen sowie das Bekenntnis zur deutschen Rechtsordnung und zur Demokratie. „An erster Stelle steht jedoch das Beherrschen der deutschen Sprache, um sich mitteilen und mit anderen kommunizieren zu können“, betonte der Oberbürgermeister in seiner Ansprache. Für eine gelungene Integration müsse man nicht die eigenen Wurzeln aufgeben, sondern offen für die neue Kultur sein.

    Am Ende der Feier hörten die Eingebürgerten die Deutsche Nationalhymne erstmals als deutsche Staatsbürger.

     

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