Sa., 07. September 2013, 16:40 Uhr
47 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger nun deutsche Staatsbürger
Einbürgerung als Zeichen der Integration
Am Dienstag, dem 3. September, erhielten 47 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger aus 16 verschiedenen Nationen die deutsche Staatsbürgerschaft. Die feierliche Übergabe der Urkunden erfolgte durch Beigeordneten Hans-Joachim Kosubek in Vertretung von OB Michael Kissel im Ratssaal des Wormser Rathauses. „Heute ist ein besonderer Tag in Ihrem Leben, aber auch ein besonderer Tag für die Stadt Worms", so Kosubek.
Eingeleitet wurde der Festakt musikalisch von Schülern der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule.
Das Land befinde sich im demografischen Wandel, aber zugleich auch im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb, machte Hans-Joachim Kosubek deutlich. Deshalb sei Zuzug immens wichtig, um wettbewerbs- und konkurrenzfähig zu bleiben.
„Über 100 Nationen leben in Worms. Das zeigt, dass unsere Stadt tolerant und weltoffen ist“, betonte der Beigeordnete. Die Vielfalt der Kulturen sei für Worms schon seit jeher eine Bereicherung gewesen.
Für die Einbürgerung sind bestimmte Voraussetzungen notwendig. Unter anderem ausreichende Deutschkenntnisse, das Bekenntnis zum Grundgesetz und acht Jahre rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland. „Ihre Herkunft, Religion oder Kultur ist für die Einbürgerung nicht ausschlaggebend“, betonte Hans-Joachim Kosubek.
Er wünsche sich, dass nun jeder der neuen deutschen Staatsbürger aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, beispielsweise auch in einem Ehrenamt.
Zudem wies er auf die bevorstehende Bundestagswahl hin. Mit der deutschen Staatsbürgerschaft habe nun jeder auch das Recht zu wählen, so Kosubek.
Die Einbürgerung in einem feierlichen Rahmen geht zurück auf eine Initiative des Ministeriums des Innern und für Sport, das den Landkreisen und den kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz eine einheitliche Verfahrensweise bei der Aushändigung der Einbürgerungsurkunden vorgeschlagen hatte. Mit dieser Regelung soll der besondere Stellenwert dieser Amtshandlung verdeutlicht werden.