Analena Hermani ist neue Gemeindepädagogin im Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau
Eine Bereicherung für das Wormser Nordend
Analena Hermani vor der Lukaskirche. Foto: Tobias Albers-Heinemann
„Ich begebe mich jeden Tag auf eine Weltreise, ohne die Stadt verlassen zu müssen“, so beschreibt Analena Hermani ihren Arbeitsalltag als neue Gemeindepädagogin im Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau. Die 36 jährige Sozialarbeiterin und Theologin war zuvor als CVJM Jugendreferentin im südhessischen Raum aktiv und zeigt sich beeindruckt von den unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im Wormser Nordend, für die sie seit Dezember 2016 im Kinder- und Jugendtreff der Evangelischen Lukasgemeinde als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.
Eine der zentralen Arbeitsinhalte neben Jugendbildungs- und Qualifizierungsangeboten ist für Hermani die aktive Mitarbeit beim Wormser Kindertisch, einem gemeinsamen Projekt der Evangelischen Lukasgemeinde, der katholischen Liebfrauengemeinde, der Freien Evangelischen Gemeinde und dem Caritasverband Worms e.V.. Zweimal in der Woche steht hier von 12 bis 14 Uhr für Kinder aus dem Stadtteil ein von Ehrenamtlichen betreutes Essens- und Freizeitangebot zur Verfügung. Hier geht es der Gemeindepädagogin und den Initiatoren des Kindertisches keineswegs um die reine Versorgung mit Nahrungsmitteln, vielmehr wird hierdurch eine wertvolle Möglichkeit geschaffen, den teilnehmenden Kindern gesellschaftliche Strukturen und ein soziales Miteinander zu bieten, über die viele in ihrem Alltag nicht verfügen.
Darüber hinaus möchte die ausgebildete Seelsorgerin ihre Schwerpunkte nicht nur im Kinder- und Jugendzentrum sehen, sondern auch im Stadtteil Präsenz zeigen, sei es durch aufsuchende Angebote oder durch die ausgeprägte Netzwerkarbeit mit den Schulen, Moscheen und anderen Einrichtungen. „Denn nur durch diese Netzwerke und Kooperationen ist es schließlich möglich, den Sozialraum der Kinder und Jugendlichen zu erschließen und zielgruppenorientierte Angebote durchführen zu können“, so Hermani. Für ein Resümee ist es nach drei Monaten natürlich noch zu früh, dennoch schätzt die Gemeindepädagogin die zahlreichen Facetten ihrer Arbeit und betont die Wichtigkeit niedrigschwelliger Angebote im Stadtteil. Sie fühlt sich wohl und freut sich bereits darauf, einen wichtigen Beitrag in der Wormser Gemeinwesenarbeit zu leisten, in die Sie in einem feierlichen Gottesdienst am 9. April um 10 Uhr in der Evangelischen Lukaskirche Worms eingeführt wird.