Firma Dreißigacker & Sohn spendet 1.500 Euro an Wormser Kinderklinik
Eine bessere Chance für Frühgeborene
Prof. Dr. Heino Skopnik (links) dankte Julia, Emma und Wolf Dreißigacker für die 1.500 Euro Spende, die er zur Anschaffung einer Übungspuppe für die Frühchenstation verwenden wird. Foto: Vera Beiersdörfer
Von Vera Beiersdörfer Es war ein bisschen wie ein Treffen alter Bekannter als Julia, Rolf, Wolf sowie die kleine Emma Dreißigacker heute Morgen Prof. Dr. Skopnik besuchten, um ihm erneut einen Spendenscheck vorbeizubringen. Seit 2010 unterstützt die Firma Dreißigacker & Sohn die Kinderklinik am Klinikum Worms mehrfach im Jahr finanziell.
Die aktuelle 1.500 Euro-Weihnachtsspende fließt in die Anschaffungskosten der Hightech-Puppe „Paul“ mit ein.
„Paul“ ist ein lebensechter Patientensimulator, der einem Frühgeborenen in der 27. Schwangerschaftswoche nachempfunden ist. „Frühchen stellen auch für erfahrene Ärzteteams eine große Herausforderung dar. Abläufe müssen präzise aufeinander abgestimmt sein, jeder Handgriff muss sitzen. Daher ist das Üben aller möglichen Komplikationen unerlässlich, um Frühgeborene optimal zu betreuen“, erläuterte der Chefarzt, wieso er den Kauf der etwa 50.000 Euro teuren Trainings-Puppe für absolut notwendig erachtet.
„Wenn einer es schafft, das Geld zusammenzubekommen, dann Professor Skopnik“, freute sich Julia Dreißigacker, dass die 1.500 Euro sinnvoll investiert werden. Seit acht Jahren verzichtet die Firma Dreißigacker & Sohn auf einzelne Kundenpräsente und spendet den dadurch gesparten Betrag an die Kinderklinik. „In den letzten Jahren sind so einige tausend Euro zusammengekommen und dank Professor Skopnik für die Gesundheit und Zukunft von Kindern verwendet worden“, so Wolf Dreißigacker.