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So., 29. Januar 2017, 22:04 Uhr
Die Adler drehen in Ingolstadt einen 1: 3 Rückstand in einen 4:3 Sieg
Eine Comeback-Maschine namens Mannheim
Brent Raedeke war einer der Schlüsselspieler der Adler in Ingolstadt. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) siegten die Mannheimer Adler am Sonntagabend mit 4:3 (1:3/3:0/0:0) Toren bei den Ingolstadt Panthern. Es war ein Match zweier gleich starker Teams auf Augenhöhe. Warum die Adler letztlich verdient gewannen, war ihre Kaltschnäuzigkeit.
Während Ingolstadt den ersten Abschnitt dominierte, gehörte das zweite Drittel alleine Mannheim. Im letzten Abschnitt brachten die Nordbadener den Sieg dann geschickt über die Zeit.
Damit ist es den Adlern wieder einmal gelungen, einen deutlichen Rückstand noch in einen Sieg zu drehen. Zuletzt gelang dies in der vergangenen Woche in Bremerhaven.
Während es im Sturm bei den Blau-Weiß-Roten für die Play-Offs schon toll läuft, hapert es in der Abwehr nach wie vor gehörig. Hier passieren zu viele Leichtsinnsfehler.
Zu erwähnen noch, dass Adler-Torwart Dennis Endras eine weltklasse Leistung zeigte. In der der Tabelle bleiben die Raubvögel auf Rang vier.
Zur Chronologie
1. Drittel
Die Adler direkt in Überzahl, doch konnten sie diese numerische Überlegenheit nicht in einen Treffer ummünzen. In der 7. Minute dann Mannheim erneut in Überzahl und diesmal klingelte es im Ingolstädter Kasten und es stand 1:0 für die Nordbadener. Als die Panther in Überzahl ran dürfen, gleicht Thomas Oppenheimer in der 11. Minute zum 1:1 aus. Nach einer umstrittenen Strafe gegen Mannheim dann in der 12. Minute das 2:1 für Ingolstadt durch David Elsner. Nach einer erneuten Strafe gegen die Adler das 3:1 in der 13. Minute durch Jean-Francois Jaques. Die Nerven bei beiden Mannschaften lagen jetzt blank und die Ruppigkeiten nahmen zu. Bis zum Gang in die Kabinen blieb es aber beim 3:1 für Ingolstadt.
2. Drittel
Der zweite Abschnitt plätscherte lang vor sich hin, ehe Adler-Stürmer Garrett Festerling in der 26. Minute auf 2:3 verkürzen konnte. In der 32. Minute gelang es Daniel Sparre gar den 3:3 Ausgleich zu markieren. Als die Adler erneut in Überzahl ran dürfen, verwandelt Brent Raedeke zur 4:3 Führung für Mannheim. Dies war auch der Pausenstand.
3. Drittel
Die Partie stand in den letzten 20 Minuten auf des Messers Schneide. Ingolstadt drängte auf den Ausgleich und dominierte, aber Adler-Torsteher Dennis Endras mit einem überragenden Tag. Die Mannheimer in den letzten zehn Minuten nur mehr mit ganz seltnen Entlastungsangriffen. Kurz vor Spielende nahmen die Panther ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Aber es reichte nicht mehr. Es blieb beim knappen 4:3 für die Nordbadener.