Wormser Berufsschüler spenden 1.200 Euro zugunsten für das Kinderhospiz Sterntaler e.V.
Eine Herzensangelegenheit
Dörthe Kalach-Handjiev, Schulpfarrer Axel Held, Schulleiter Jens Leilich, Vertrauenslehrer Mathias Horder, Janina Burgdorf und Ibo Handjiev (von links).
Die Kollekte des ökumenischen Schulgottesdienstes und die ebenfalls alljährliche Spendensammlung der Schülervertretung der Karl-Hofmann-Schule, Berufsbildende Schule Worms haben über 1.200 Euro erbracht. An der Sammlung beteiligten sich sowohl Schüler als auch Lehrer der Schule. „Erfreulich ist, dass in diesem Jahr ein so erstaunlich hoher Beitrag zusammen gekommen ist. Das hat sicherlich auch mit dem Projekt zu tun, welches wir unterstützen“, so Schulpfarrer Axel W. Held. Das Geld ist für den Verein Kinderhospiz Sterntaler e.V. bestimmt, der sich die Begleitung von lebensbegrenzt erkrankten Kindern zur Aufgabe gemacht hat.
Hospizarbeit enorm wichtig
Für die Schülervertreter Dörthe Kalach-Handjiev, Ibo Handjiev und Janina Burgdorf eine Herzensangelegenheit, da die Kinderhospizarbeit im hohen Maß von privaten Spenden abhängig ist. Die Besonderheit der Kinderhospizarbeit besteht darin, dass sich diese nicht nur auf die letzte Lebensphase beschränkt, sondern über den gesamten Krankheitsverlauf den betroffenen Kindern und in Form umfangreicher Trauerbegleitung auch darüber hinaus deren Familien Unterstützung und Kraft schenkt.
Auch die Betreuung der Geschwisterkinder ist für den Verein ein wichtiges Anliegen. Da sich in der Regel die gesamte Aufmerksamkeit der Eltern auf das lebensbegrenzt erkrankte Kind fokussiert, wirkt das Kinderhospiz mit einem breiten, fachkompetenten Angebot den Ängsten und Nöten entgegen, die durch den bevorstehenden Tod des Geschwisterkindes hervorgerufen werden können. Dabei ist die Arbeit ganz individuell auf die Kinder und Familie abgestimmt. Das Hospiz bietet von Intensivpflege bis Palliativversorgung und Familienhilfe ein breites Angebot für die betroffenen Familien. Auch Vertrauenslehrer Mathias Horder ist von der Tätigkeit der Einrichtung überzeugt. „Wir freuen uns, dass die Karl-Hofmann-Schule einen kleinen Beitrag für das Kinderhospiz leisten kann.“, erklärte Horder abschließend.