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  • Di., 27. Februar 2018, 11:11 Uhr
    Neujahrsempfang Westhofen: Schnelles Internet bis Ende des Jahres erhofft / Ortsumgehung kommt

    Eine Kita wird neugebaut, eine saniert

    Westhofens Ortsbügermeister Ottfried Fehlinger zeichnete am Jahresempfang (von links) Karin Ahl, Heike Diehl und Gerlinde Neef für ihre langjährige Organisation des Weihnachtsmarktes aus. Foto: Mirco Metzler /Die Knipser

    VON FLORIAN HELFERT Auch wenn die Grippewelle in die Stuhlreihen zum Jahresempfang in der Otto-Hahn-Schule Lücken riss, zelebrierte Westhofens Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger den traditionellen Rück- und Ausblick wie im vergangenen Jahr erneut mit der Wormser Musikerin Kira Ludlow.


    Im Beisein der aktuell amtierenden Traubenblütenmajestäten unterrichtete Ottfried Fehlinger zunächst über das Neubaugebiet „Im Kreuztal 1“, von dessen insgesamt 56 Bauplätzen 41 der Kommune gehört hatten. „40 kommunale Grundstücke sind bereits veräußert und die Häuser schießen wie Pilze aus dem Boden“, äußerte Fehlinger seine Freude über das erschlossene Neubaugebiet. Des Weiteren berichtete er über die neue Kneipp-Anlage in der Nähe der Seebachquelle sowie über das auf dem Friedhof neu angelegte Gräberfeld.


    Neue Kita wird errichtet
    Für rund 1,8 Millionen Euro werde zudem die neue Kindertagesstätte errichtet, wobei mit dem Bau bereits begonnen worden sei. Ergänzend werde in einer bestehenden Kita das Dach repariert und der Nassbereich modernisiert, sobald die Einrichtung über die Sommerferien hinweg geschlossen sei. Die Gemeindearbeiter wiederum schätzen sich über einen neuen Kommunalschlepper mit leistungsfähigerem Besen und Mulchgerät glücklich. Rund 110.000 Euro sind nach Angaben des Ortsbürgermeisters investiert worden. „Das Altgerät hatte im vergangenen Jahr etliche Ausfallzeiten“, begründete Fehlinger den Erwerb und lobte zugleich die Gemeindearbeiter, welche bei Wind und Wetter für ein sauberes Westhofen sorgen  würden.


    Schnelles Internet und Ortsumgehung kommt
    „Erfolge in der Jugendarbeit sind in Zahlen kaum messbar“, betonte Fehlinger anschließend – allerdings sei im vergangenen Jahr ein Tischkicker angeschafft worden und für die Zukunft wolle man ein WLAN im Jugendraum einrichten. „Vorab benötigen wir jedoch ein schnelles Internet in Westhofen“, bat Fehlinger noch um ein klein wenig Geduld. „Haben wir zunächst damit gerechnet, dass die Deutsche Telekom den Ausbau übernimmt“, so Fehlinger, „wird nun das EWR diese Aufgabe überraschend stemmen“. Ihm gegenüber habe ein EWR-Mitarbeiter inzwischen dargelegt, dass voraussichtlich Ende des Jahres das schnelle Internet in der Gemeinde verlegt sein sollte.


    „Die Ortsumgehung wird kommen“, verwies er anschließend darauf, dass das Land die Ortsumgehung plane. Er hoffe, dass sie in nicht allzu entfernter Zukunft umgesetzt werde. Zudem werden innerorts einige Straßen ertüchtigt, um ihre Lebensdauer um circa zehn Jahre zu erhöhen.


    Erfolge der Seniorenarbeit
    Eine weitere Installation betrifft die Montage des geplanten Treppenliftes in das historische Rathaus, um das erste Obergeschoss zugänglich zu gestalten. „Barrierefrei wird unser aus dem Jahr 1755 stammendes Rathaus laut Experten nie werden“, bedauerte Fehlinger. Umso mehr freute es ihn, mitteilen zu können, dass der Zugang zum Gänsemarkt barrierefrei gestaltet werde. Eine weitere Änderung betreffe das Seniorentaxi, das sich aus Sicht des Kommunalpolitikers bewährt hatte. „Da aber in Alzey aktuell der Bürgerbus zugelassen worden ist, wird der Bürgerbus das Angebot des Seniorentaxis ersetzen“, erklärte Ottfried Fehlinger. Darüber hinaus bezeichnete Ottfried Fehlinger das im Dezember vor Ort eröffnete Seniorenpflegeheim als gelungen.


    Orga-Team des Weihnachtsmarktes ausgezeichnet
    „Unsere Feste sind durchweg gut besucht“, hob Ottfried Fehlinger abschließend zum letzten großen Thema an, „allerdings wird es immer schwieriger, Helferinnen und Helfer zu finden“. Man stehe lieber vor statt hinter der Theke. Auch aus diesem Grund zeichnete er die Organisatoren des Weihnachtsmarktes rund um Karin Ahl, Gerlinde Neef, Heike Diehl und – aufgrund seines Geburtstages fehlend – Wolfgang Behringer mit je einer Urkunde sowie einem kleinen Präsent aus, bevor der Jahresempfang bei einem Umtrunk und zahlreichen Gesprächen ausklang. 


     


     

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