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  • So., 30. September 2018, 16:25 Uhr
    Förderpreis „Bildung und Briefmarken“ geht erneut nach Worms / Lob für Idee

    „Eine kreative Möglichkeit geschaffen”

    Markus Holzmann (2. v. re.) mit BDPh-Präsident Alfred Schmidt, Siegfried Dombrowski und Thomas Thomer (von links).


    Im Sport würde man wohl sagen „Platz aus dem Vorjahr“ verteidigt, denn nach 2017 wurde Markus Holzmann, der Schatzmeister des Briefmarkensammlervereins Worms e.V. beim „Förderpreis Bildung und Briefmarke“, den die Stiftung Jugendmarke und der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) erneut mit einem dritten Platz ausgezeichnet. Mit dem Förderpreis, so Thomas Thomer vom Bundesfamilienministerium, der als Vertreter von Ministerin Dr. Franziska Giffey, den Vorsitz der Stiftung Jungendmarke führt, wolle man einerseits engagierte Menschen ehren, die sich für das Thema Kinder- und Jugendbildung durch Briefmarken einsetzen, als auch für das Thema Jugendmarke werden. In diesem Jahr, so Thomer, habe die Jury, die aus ihm, Ina Pfeiffer (Geschäftsführerin Stiftung Jugendmarke), Reinhard Küchler (Geschäftsführer BDPh) und Sigfried Dombrowski, im BDPh zuständig für die Themen Jugend, Familie, Bildung, eine sehr große Auswahl an Einsendungen zu begutachten gehabt und eine enge Entscheidung treffen müssen.

    Lob für Idee

    Bei der Preisverleihung bei einem Empfang im Haus der Philatelie in Bonn konnte Markus Holzmann nun die Urkunde in Empfang nehmen. In seiner Laudatio lobte Dombrowski die Idee, zwei Rezepthefte (Plätzchen, sowie Smoothies, Eis, Cakepops) herauszugeben, deren Bilder ausschließlich aus Briefmarkenabbildungen bestehen. Mit dieser Idee, so der pensionierte Schulleiter, habe Holzmann in seiner Eigenschaft als Landesvorsitzender der Jungen Briefmarkenfreunde Hessen, eine kreative Möglichkeit geschaffen, mit denen Kinder auf ungewöhnliche Art mit dem Thema Briefmarke in Verbindung kommen können. Die ersten beiden Plätze belegten ein Projekt aus dem mecklenburgischen Rechlin, das an einer integrativen Schule (zweiter Platz) stattfand, sowie eine Projektwoche am Landesmusikgymnasium in Montabaur, dass Briefmarken und Geschichtsunterricht verbunden hatte als erster Platz.

    Hintergrund: Die Stiftung Jugendmarke setzt ihren Förderschwerpunkt auf Vorhaben, die einen innovativen und zukunftsweisenden Charakter haben und neue Wege in der Kinder- und Jugendhilfe aufzeigen. Die jährlich erscheinende Zuschlagsmarke FÜR DIE JUGEND macht’s möglich: Die Marke wird vom Bundesfinanzministerium herausgegeben und kostet neben dem normalen Porto einen Zuschlag, der direkt an die Stiftung fließt, die damit jährlich Vorhaben im Wert von rund 1.000.000 Euro fördert.

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