Gruppe „Die Schnelldenker“ der Kita Kunterbunt wurde von Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek mit dem 1. Preis des Plakatwettbewerbs „Die Hitze kann kommen, wir bleiben cool“ ausgezeichnet
Eine Siegerurkunde und jede Menge Eis für die Kleinen
Kühle Erfrischung und Urkunde für die Kita Kunterbunt in Pfeddersheim, deren Plakatentwurf die meisten Stimmen auf sich vereinte. Mit den Kleinen „Schnelldenkern“ freuten sich (hintere Reihe) Bürgermeister und Umweltdezernent Hans-Joachim Kosubek, Kita-Leiterin Felita Hessel, Reinhold Lieser und Selma Mergner (Umweltabteilung) sowie die beiden Erzieherinnen und Projekt-Betreuerinnen Claudia Heiser und Simone Engler (von links nach rechts).
Zunächst machte es beim Online-Voting gar nicht den Anschein, als würde die Kita Kunterbunt in Pfeddersheim als Sieger des Plakatwettbewerbs „Die Hitze kann kommen, wir bleiben cool“ hervorgehen. Doch in den letzten Tagen der Abstimmung, an der sich alle Wormserinnen und Wormser beteiligen konnten, schnellten die Zahlen senkrecht nach oben. Mit über 15.000 Klicks fiel das Ergebnis zum Schluss eindeutig aus.
„Unsere Stadt zählt heute schon zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands. Langanhaltende Hitzeperioden in den Sommermonaten werden zunehmen“, verdeutlichte Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek bei der Siegerehrung am Montagvormittag in Pfeddersheim. Daher sei die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit ebenso wichtig wie etwa der Schutz vor schädlichem Sonnenbrand, hob der Umweltdezernent hervor. Dieses Bewusstsein bereits im Kindergarten zu prägen und über die Schule bis ins Erwachsenenalter fortzuführen, sei den Verantwortlichen ein wichtiges Anliegen.
Berkenswerter Ideenreichtum
„Es ist bemerkenswert zu sehen, mit welchem Ideenreichtum sich die Vorschulkinder in unserer Stadt mit dem Klimawandel und seinen Folgen auseinandergesetzt haben“, würdigte Kosubek die Kreativität und Motivation aller vier Kindertagesstätten, die ihre Plakatentwürfe eingereicht hatten. Offensichtlich habe das Plakat der Gruppe „Die Schnelldenker“ von der Kindertagesstätte Kunterbunt das Thema gestalterisch am Treffendsten wiedergegeben, freute sich der Umweltdezernent über den tollen Erfolg der 16 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und dankte sowohl ihren Erzieherinnen Simone Engler und Claudia Heiser für die vorbildliche Begleitung der Kleinen im Projekt als auch Kitaleiterin Felita Hessel für die Beteiligung am Wettbewerb.
Während der kleine Elias die Siegerurkunde für die Schnelldenker-Gruppe entgegennahm, schielten die übrigen Kids bereits gespannt auf Simonis Eismobil, das für alle Kunterbunt-Kinder eine ausreichende Menge der kühlen Leckerei mitgebracht hatte, die von den Kleinen freudestrahlend entgegengenommen wurde und für vorübergehend bedächtige Ruhe in der Einrichtung sorgte.
Initiiert hatten die Plakat-Aktion Selma Mergner und Reinhold Lieser von der Abteilung für Umweltschutz und Landwirtschaft der Stadtverwaltung im Rahmen des Konzepts zur Anpassung an den Klimawandel (KLAK). Bis 1. Juni hatten die Wormser Kitas Gelegenheit, ihre Entwürfe einzureichen. Neben der Kita Kunterbunt beteiligten sich die Caritas Spiel- und Lernstube Nordend, der Kindergarten Kleines Meer und die evangelische Kindertagesstätte Regenbogen.
Unter www.cool-worms.de wurde zehn Tage lang öffentlich über die Plakate abgestimmt.
Dankeschön für die Teilnahme
Als Dankeschön für die Teilnahme am Plakatwettbewerb gab es an diesem Tag für alle vier Kindertagesstätten das Buch „Kleiner Daumen, große Wirkung. Klimaschutz im Kindergarten“ und Samentütchen mit Sonnenblumen als Dankeschön für ihre Plakate. Das Handbuch zeigt, wie das Thema Klimaschutz mit viel Freude in den Kindergartenalltag integriert werden kann. Es behandelt die verschiedenen Themenbereiche Klimawandel und Klimaschutz, Konsum, Ernährung, Abfall und Mobilität und verdeutlicht mit über 120 praktischen Bausteinen den engen Zusammenhang unserer Lebensbereiche mit dem Klimaschutz.