Ehemalige Mitarbeiter erinnern an die Schließung der Rheinelektra in der KW vor 30 Jahren
Eine Wormser Institution
So kennen es noch die Älteren, bevor die Rheinelektra vor 30 Jahren ihre Pforten in der KW schloss.
Der Freundeskreis früherer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheinelektra aus der KW, trafen sich zur Erinnerung an die Schließung des Geschäftes in Offstein jetzt bei Gisela und Erich Weber.
Im Haus Weber werden zahlreiche Fotos sowie Gerätschaften mit den Schriftzügen und andere zeitgeschichtliche Dokumente dieses Handelsunternehmens aufbewahrt.
Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Chef, dem Dipl. Kfm. Wolfgang Brüggemann, traf man sich zum gemütlichen Beisammensein und, um an die alten Zeiten zu erinnern. Das Hauptbüro Worms wurde über 20 Jahre von Brüggemann geleitet. Es erstreckte sich mit seinen Filialen im Hunsrück und Rheinhessen, von Alzey über Bad Kreuznach, Idar Oberstein, Simmern, Bingen, Mainz, Nackenheim, Nierstein, Guntersblum bis zu seinem größten Ladengeschäft in Worms am Rhein.
Peter Blötscher reiste aus Lichtenau im Schwarzwald extra zu dieser Veranstaltung an. Er trug durch seine Erzählungen aus der Lehrzeit, gestützt auf sein „beispielhaftes“ Berichtsheft, sehr zur Heiterkeit der Teilnehmerschar bei.
Bereits Planungen für das nächste Treffen
Heinz Schulz aus Eppelsheim, ein ehemaliges, sehr erfolgreiches Mitglied der Mainzer-Hofsänger und der harte Kern des Freundeskreises aus Worms verabschiedeten sich mit dem Versprechen, bereits sofort mit der Planung für das nächste Treffen zu beginnen.
An das Unternehmen erinnern sich heute noch zahlreiche Wormserinnen und Wormser. Unter anderem auch deshalb, weil das EWR bis Anfang der sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts im gleichen Areal untergebracht war.
Das Gebäude wurde 1988 abgetragen und neu errichtet. Hierbei wurde die Fassade aus der Gründerzeit an der Ecke Luisenstraße/KW nach Vorgaben des Hauptplanungsamtes der Stadt Worms erhalten und in den Neubau integriert.
Die Stadt Worms sowie Rheinelektra waren je zur Hälfte Eigentümer des EWR. Gemäß Gesellschaftsvertrag stellte die Stadt den kaufmännischen und Rheinelektra den technischen Direktor.
Anlass für die ehemaligen Mitarbeiter, sich zu treffen und zu erinnern, war der Abriss der Rheinplektra vor 30 Jahren.