Di., 18.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mi., 14. Dezember 2022, 08:00 Uhr
    GENOSSENSCHAFTLICHES PRINZIP: Die Volksbank Alzey-Worms unterstützt fünf Tafeln mit 40.000 Euro

    „Einer für alle und alle für einen“

    Seit vielen Jahren unterstütz die Volksbank Alzey-Worms die fünf Tafeln in ihrem Geschäftsgebiet. Zur Adventszeit gibt es daher eine Spende, die in diesem Jahr doppelt so hoch als sonst ausfällt, nämlich 40.000 Euro. Foto: Rudolf Uhrig

    Von Rudolf Uhrig › Es ist kein Zufall, dass Günter Brück, der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung der VR-Bank Mainz einen grundsätzlichen Gedanken der VolksbankenRaiffeisenbanken in Erinnerung ruft: „Einer für Alle und Alle für Einen.“


    Natürlich kennen die literaturbeflissenen ihn aus Alexandre Dumas‘ Roman „Die drei Musketiere“, der 1844 erschien. In diese Zeit fallen die ersten Gründungen der genossenschaftlich geprägten Banken, für die Selbstverwaltung und Selbstverantwortung elementare Grundlagen sind. Es waren damals schwierige Zeiten; und heute!? Genau diesen Bogen schlägt Brück, der maßgeblich im Vorstand der Bank mit dafür plädierte „Spenden statt Geschenke“ ins Leben zu rufen. Eben, auf Kundengeschenke zu Weihnachten zu verzichten und das so ersparte Geld zu spenden. Seit vielen Jahren ist es daher Tradition bei der Volksbank Alzey-Worms, den fünf Tafeln des Geschäftsgebietes in Worms, Alzey, Mainz, Oppenheim und Kirchheimbolanden, in der Adventszeit eine umfangreiche Unterstützungsleistung zukommen zu lassen. Am Montag hatte daher die Bank die Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen Tafeln in ihr „Info-Center“ nach Alzey eingeladen.


    Und diese berichten schon fast dramatisch: Die Nachfrage steigt, die Spenden ob an Lebensmitteln oder Geldern gehen zurück. Die Lage spitzt sich zu. Eigentlich ist es bereits seit letzten Dezember so, dass sich immer mehr Menschen bei der Tafel versorgen (müssen).


    Im Februar kam eine weitere Welle wegen der stark gestiegenen Energiepreise hinzu, seit Mitte März dann zusätzlich die Familien, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. Die Liste warum es so ist wie es ist, ist lang und fast beschämend für ein reiches Deutschland. Sie appellieren daher auch für ein Umdenken der Politik.


    „Gerade in solchen Situationen möchten wir unseren genossenschaftlichen Grundsätzen treu bleiben, denn wie die Tafeln vertreten wir Werte und haben eine Mission“, sagt Brück, der auch diese Gedanken in der Bevölkerung tragen möchte: „Eben die Tafeln auch mit ehrenamtlicher Hilfe zu unterstützen.“ „Denn“ so, die Tafel Vertreterinnen und Vertreter „nicht nur unsere Autos müssen betankt und unsere Geschäftsräume und Ausgabestellen beheizt werden, wir brauchen auch viele, viele Ehrenamtliche die helfen und sich einbringen“. Den fünf Tafeln wünschte Brück, dass sie ihre Arbeit im neuen Jahr wieder mit weniger Stolper-steinen fortführen können und versicherte „Wir wissen, wie wichtig verlässliche Partner sind, einen solchen Partner haben Sie in uns“!


    Diesen Worten ließ die Volksbank Alzey-Worms „Taten“ folgen, denn aufgrund der brisanten Situation verdoppelte sie den Spendenbetrag auf insgesamt 40.000 Euro.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Aus dem Nibelungenland
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige AmtsblattAnzeige Tip SüdhessenAnzeige das Wormser
    Anzeige TicketshopAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige 3 Füller 1