Große Resonanz auf Haus & Grund-Infoveranstaltung über Solarmodul für die Steckdose / SIZ-Referent informiert / „Läuft Stromzähler jetzt rückwärts?“
„Aufstellen, einstecken, Strom sparen!“
„Einfach aufstellen, einstecken – und Strom sparen!“
„Die Nachfrage am Stromkosten sparen ist sehr groß“, sagte der Vorsitzende von Haus & Grund Worms /Alzey, Hans-Joachim Lock, bei der jüngsten Veranstaltung des Vereins, die im Info-Center der Volksbank in Osthofen stattfand. Und weil Haus & Grund Worms/Alzey regelmäßig auf Rückmeldungen eingeht, die aus den Reihen der inzwischen mehr als 2200 Mitglieder kommen, hat Lock dieses Thema aufgegriffen und als Referenten Diplom Ingenieur Wolfgang Müller vom Solar-Informations-Zentrum (SIZ) in Neustadt/ Weinstraße eingeladen. Dieser stellte ein erstaunlich einfaches System zum Stromkosten sparen vor: ein Plug-In-Photovoltaiksystem, mit dessen Hilfe eigener Solarstrom über die Steckdose eingespeist und gespeichert werden kann.„Einfach aufstellen, zusammenstöpseln, in eine Steckdose stecken – und Strom sparen“, lautet die Quintessenz aus Müllers gut besuchtem 90minütigem Vortrag. Das Solarmodul für die Steckdose kann demnach ganz einfach am Balkon, auf der Garage oder an der Fassade angebracht werden und den Strom per Steckdose ans Hausnetz einspeisen. Dort wir dann zunächst der eigene Photovoltaikstrom verbraucht und nur noch der Überschuss über den vorhandenen Zähler zugekauft. Mieter und Wohnungs-Eigentümer können also mit Hilfe der Sonne ihren Stromzähler langsamer laufen lassen. „Damit können Sie Ihre Stromrechnung um bis zu 30 Prozent reduzieren“, fasste Müller zusammen.
Wie funktioniert das kleine Wunder?
Doch wie funktioniert das kleine Wunder? Das wollten natürlich auch die Haus & Grund Zuhörer wissen. Vereinfacht ausgedrückt steckt folgende Technik dahinter: Sonnenstrahlen werden durch das Solarmodul zu Gleichstrom, den ein Wechselrichter in den haushaltsüblichen Wechselstrom umwandelt. Über eine Steckdose wird dieser direkt ins Wohnungsnetz eingespeist und versorgt von dort aus die Geräte mit. Waschmaschine, Wasserkocher oder Computer laufen also teilweise mit dem eigenen Sonnenstrom, was Verbrauch, Stromzähler und damit auch Kosten bremst.
Die Sets zum Anzapfen der Sonne werden beim SIZ ab 500 Euro angeboten. Alle SIZ-Module erfüllen laut Müller VDE-Norm, seien also zugelassen und sicher. „Es gibt auch keinen Energieversorger, der sich gegen uns stellt“, informierte Müller.
Dass das Strom selber machen und verbrauchen gut für die Umwelt ist, leuchtete ein. Aber schont es – eingerechnet der Anschaffungskosten – tatsächlich den Geldbeutel? Müller rechnete vor, dass dem so sei: „Sie geben nur einmal Geld aus für die Technik, dann nutzen Sie kostenlos die Sonne – und die schickt Ihnen keine Rechnung!“, sagte er. Zwei Module kosten rund 1000 Euro und bringen durchschnittlich 500 Kilowattstunden pro Jahr (zum Vergleich: der Stromverbrauch pro Person pro Jahr liegt bei etwa 2000 Kilowattstunden). Müllers Rechnung zufolge amortisiert sich das im Schnitt nach 6,8 Jahren. Dabei garantiert das SIZ, dass seine Module auch nach 25 Jahren noch mindestens 80 Prozent der Leistung bringen.
Stromzähler läuft nicht rückwärts! Angesichts der nicht alltäglichen Technik – „Stecker in die Steckdose und Strom nicht etwa verbrauchen, sondern einspeisen“ – kamen auch nicht alltägliche Fragen auf, zum Beispiel „läuft der Stromzähler jetzt rückwärts?“, was übrigens nicht der Fall ist.
Bei dem Steckdosenmodul wird auf eine Übergabe in das öffentliche Stromnetz verzichtet, da der erzeugte Strom selbst verbraucht wird. „Das spart bürokratischen Aufwand mit dem Energieversorger“, erklärte Müller, dessen Appell ans Publikum lautete: „Werden Sie Teil der Energiewende!“. Gutscheine für eine kostenlose Beratung sind in beiden Haus & Grund-Geschäftsstellen in Worms (Wilhelm-Leuschner-Straße 13, Telefon 06241/413591) und Alzey (Hospitalstraße 15, Telefon 06731/4936113) erhältlich.
SIZ-Referent Wolfgang Müller: „Die Sonne schickt Ihnen keine Rechnung!“.