Martinskomitee Hochheim: Organisatoren ziehen positive Bilanz des beliebten Kinderfestes im Wormser Stadtteil
Einhelliges Lob erfahren
Zufriedene Gesichter beim Martinskomitee Hochheim: Julis Häfner, Ottfried Gernsheimer, Jeanette Seibt, Ulrike Knies, Nina Rottmann, Anna Bollinger und Raimund Sürder (von links).
Nachdem die Hochheimer Ehrenamtlichen des Martinskomitees alle Aufgaben für das beliebte Kinderfest erledigt hatten und auch alle Ausgaben bezahlt waren, konnte die Vorsitzende Ulrike Knies zur Abschlusssitzung einladen. Die für die Finanzen verantwortliche Jeanette Seibt hatte einen einwandfreien Kassenbericht den Kassenprüfern vorgelegt und ein einhelliges Lob erfahren.
Erneut großer Anklang
Die Mitwirkenden besprachen die positiven und nicht so positiven Punkte des Kinderfestes. Von fast 4.000 Besuchern des Martinszuges wurde geredet. Das Martinsspiel im Pfrimmpark fand wieder sehr großen Anklang. Hier hatte Claudia Dupuis sehr erfolgreich Regie geführt. Eric Niekisch als St. Martin und Sascha Dupuis als Bettler faszinierten Groß und Klein.
Auch die Pfadfinder des CPD-Stammes der Nibelungen Worms waren in vielen Bereichen aktiv. So begeisterten sie auch als die Soldaten, die St. Martin begleiteten. Familie Gernsheimer hatte die Kostüme wieder liebevoll hergerichtet.
Natürlich durften bei dem Fest Gänse nicht fehlen. Deren Vorfahren hatten einst nämlich St. Martin verraten, als dieser sich nach seiner Wahl zum Bischof von Tours in ihrem Stall versteckte. Statt der Gänseliesel nahm Johannes Niekisch als Gänsehirt am Treiben der Gänse teil.
Die Mitglieder des Fördervereins des katholischen Kindergartens „Maria Himmelskron“ hatten großen Zuspruch beim Anbieten leckeren Glühweins.
Zu Gunsten der Pfadfinderschaft und dem kath. Kindergarten
Zum Schluss ging es um den Kassensturz. Etliche Eltern des katholischen Kindergartens, aber auch die Hochheimer SPD sowie Irmgard und Raimund Sürder (CDU) hatten fleißig gesammelt, damit die doch erheblichen Kosten – die ohne die vielen kostenlose Unterstützungen einiger Firmen noch viel höher wären – bezahlt werden konnten. Dass darüber hinaus 3.800 Euro nun in Hochheim verteilt werden würde, überraschte alle. So erhielt die Pfadfinderschaft 1.300 Euro für ihre Jugendarbeit in Hochheim und der Förderverein des katholischen Kindergartens 2.500 Euro zur finanziellen Unterstützung seiner Ausgaben für die Kleinkinder.