Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter Bundes (ASB) erfüllt Herzenswunsch des Sophienstift-Bewohners Thomas Radant
Einmal noch nach Hamburg
Emil Slotwinski (AGAPLESION Sophienstift), Sylke König und Olaf Deichelmann (beide ASB-Wünschewagen), vorne Thomas Radant (von links).
Im Hafen an den Ozeanriesen vorbeischippern, sich eine steife Brise von der nahen Nordsee um die Nase wehen lassen und danach ein Bummel auf der Reeperbahn – das alles wurde für Thomas Radant noch einmal Wirklichkeit.
Thomas Radant lebt seit dem Ausbruch seiner schweren, unheilbaren Krankheit im AGAPLESION Sophienstift und ist rund um die Uhr auf pflegerische Betreuung angewiesen.
Weil sich sein Gesundheitszustand immer mehr verschlechtert, ist für ihn ein Abstecher zu einem weiter entfernten Wunschziel eigentlich nicht möglich, doch zum Glück gibt es den Wünschewagen des ASB, der dem 42-Jährigen seine letzten, großen Wunsch erfüllte.
Mit ausgedehnter Hafenrundfahrt
Sylke König und Olaf Deichelmann, die beiden Wünsche-Erfüller vom ASB, fuhren mit Thomas Radant für ein Wochenende nach Hamburg, unterstützt wurden sie von Emil Slotwinski, Pfleger im AGAPLESION Sophienstift.
Highlights dieser Tor waren eine ausgedehnte Hafenrundfahrt und ein Ausflug nach St. Pauli, übernachtet wurde in den AGAPLESION Bethanien-Höfen in Hamburg-Eppendorf. Der Evangelischen Missions-Frauen-Verein Worms, deren erste Vorsitzende Gudrun von Heyl ist, wirkte auch unterstützend mit.
Thomas Radant ist immer noch überwältigt und voller Dankbarkeit. Bedingt durch seine Krankheit kann er sich nur noch mittels eines Sprachcomputers mitteilen: „Ich danke Euch, Sylke und Olaf für alles, was Ihr mir ermöglicht habt – Ihr seid für mich wahre Helden!“
Ein herzliches Dankeschön kommt auch vom Einrichtungsleiter des Sophienstifts, Harald Oswald – er und sein Team sind voller Wertschätzung für die Arbeit des Wünschewagen-Teams und dem selbstlosen Einsatz, Wünsche wahr werden zu lassen.