Mo., 17. Juni 2013, 12:01 Uhr
Werkausschuss des Entsorgungs- und Baubetriebes (ebwo) beschließt, den Einsatz von kompostierbaren Abfallsäcken in der Bioabfallsammlung zuzulassen
Einsatz kompostierbarer Abfallsäcke in der Bioabfallsammlung
In seiner letzten Sitzung hat der Werkausschuss des Entsorgungs- und Baubetriebs (ebwo) beschlossen, den Einsatz von kompostierbaren Abfallsäcken in der Bioabfallsammlung zuzulassen. Die Zulassung beschränkt sich allerdings ausschließlich auf ein Produkt, das im Biokompostwerk in Grünstadt über einen längeren Zeitraum getestet und für gut befunden wurde. Es handelt sich um einen eigens von der BASF entwickelten kompostierbaren „ecovio“-Biobeutel.
Die überwiegend aus Polymilchsäure bestehenden zehn-Liter-Säcke sind unter den Bedingungen einer Kompostanlage nach drei Wochen vollständig in CO2 und Wasser abgebaut. Für die Kompostierung auf dem Komposthaufen im Garten sind die Biobeutel allerdings nicht geeignet.
Mit den Biobeuteln lassen sich Bioabfälle hygienischer und vor allem unkomplizierter entsorgen. Der ebwo hatte bisher empfohlen, Bioabfälle in Zeitungspapier einzuwickeln, um die unliebsamen Nebeneffekte der Biomüllsammlung zu minimieren. Madenbefall, Geruchsbelästigung und ein Festfrieren der Abfälle im Winter in der Tonne sollten nun auch mit den Biobeuteln weitestgehend ausgeschlossen sein.
Vertrieben werden die „ecovio“-Biobeutel demnächst voraussichtlich über die Geschäfte, die bereits heute die Wertstoffsäcke verteilen. Über den genauen Zeitpunkt und über die konkreten Örtlichkeiten, wo die Beutel erhältlich sein werden, wird der ebwo die Bürgerinnen und Bürger noch informieren.
Die Nutzung der Beutel ist nicht verpflichtend. Ein Zehnerpack wird für knapp unter zwei Euro angeboten. Der ebwo wird eine Liste der Verkaufsstellen auf seiner Internetseite (
www.ebwo.de) veröffentlichen, sobald diese feststehen.