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  • Di., 01. März 2016, 19:49 Uhr
    CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber diskutierte am Dienstag in Worms mit Bürgern sowie Vertretern des EWR und der WOGE

    Elektromobilität und Ärztemangel im Blick

    Besuch bei der WOGE mit Blutdruckmessen. Von links: Jan Metzler (MdB), Dr. Peter Tauber, Adolf Kessel und der Vorsitzende der WOGE, Paul Krämer. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch | Wichtige Zukunftsthemen standen beim ganztägigen Besuch des Generalsekretärs der CDU Deutschland, Dr. Peter Tauber, in Worms auf dem Programm. Zunächst infomierte sich der Christdemokrat beim EWR im Lutherring über erneuerbare Energie und Elektromobiltät. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, selbst einen der Elektrowagen zu steuern.

    Die zweite Station war das Wormser Gesundheitsnetzwerk (WOGE) im neuen Ärztehaus in der Bebelstraße. Bevor es dort ummedizinische Fachthemen ging, äußerte sich Dr. Peter Tauber zu den drei anstehenden Landtagswahlen am 13. März. Die Chancen für einen Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz bewertete er dabei sehr optimistisch. Die letzten Umfragen würden die CDU mit 36 Prozent vor der SPD mit 32 Prozent sehen. Auf die Frage, ob die Zuwanderung nicht alle Landesthemen überlagere, anwortete der Generalsekretär, er bewerte dies differenzierter und glaube, es sei ein Mix aus Flüchtlingsfrage und Landesthemen, der über den Ausgang bestimme. Er spüre deutlich eine Wechselstimmung.

    Dr. Peter Tauber bei seiner „Testfahrt“ beim Wormser EWR. Foto: Gernot Kirch


    Weiter führte Dr. Peter Tauber aus, dass die Bürger in Rheinland-Pfalz etwa den Skandal um den Nürgburgring nicht vergessen haben. Für die CDU heiße dies, jetzt den Schwung und die Wechselstimmung bis zur Landtagswahl am 13. März mitzunehmen.

    Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler ergänzte hier, dass die CDU mit Julia Klöckner eine absolut starke, engagierte und glaubwürdige Spitzenkandidatin habe, die sich im Land großer Beliebtheit erfreue.

    Im Anschluss an das kurze  Gespräch über den Wahlkampf folgte die Diskussion in den Räumlichkeiten des Wormser Gesundheitsnetzes (WOGE) über den drohenden Ärtezmangel und mit welchen Maßnahmen hier gegengesteuert werden kann. Der Vorsitzende der WOGE, Paul Brämer, erläuterte  die spezifische Wormser Situation und mit welchen Maßnahmen sich die Verantwortlichen bemühen, junge Medziner in die Nibelungenstadt zu locken. Er gab hierbei aber zu bedenken, dass der große Mangel bei den niedergelassenen Ärzte erst in ein paar Jahren anstehe. Und Studenten, die jetzt anfangen, würden erst in rund zehn Jahren zur Verfügung stehen. Die Gründung von Medizinschen Versorgungszentren (MVZ)  könne hier zumindest für eine Entschärfung sorgen.

    Den Abschluss des Tages von Dr. Peter Tauber bildeten Gespräche mit Bürgern am Winzerbrunnen.

     

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