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  • Mi., 17. November 2021, 08:29 Uhr
    DIE LINKE: Die Tischlerwerkstatt von Casa Nova in Osthofen soll erhalten bleiben

    „Elend und Leid verhindern!“

    Mit Bedauern und Entsetzen haben die Mitglieder des Stadtverbandes Worms DIE LINKE während ihrer Stadtverbandssitzung zur Kenntnis nehmen müssen, dass es Pläne gibt, die Tischlerwerkstatt Casa Nova in Osthofen zu schließen.

    Laut einer Pressemitteilung von Kreisvorstandssprecher Franz Lieffertz sei sie seit ihrem Bestehen ein wichtiger Bestandteil der Drogenpolitik im Wormser Raum. „Durch sie konnten zahlreiche ehemalige Drogenabhängige wieder erfolgreich in unsere Gesellschaft eingegliedert werden. Dadurch wurde Leid und Elend verhindert und nebenbei unserem Land erhebliche Kosten erspart“.

    Im Laufe des Bestehens von Casa Nova sei ein weiterer wichtiger Unterstützer gefunden worden. Durch die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Worms hätten zahlreiche Menschen aus- und weitergebildet werden können. Auch viele dieser ehemals Betroffenen seien nach Erkenntnissen der LINKEN Worms jetzt in einer geregelten Arbeit.

    Der Stadtverband DIE LINKE Worms werde daher alles unternehmen, dass die Tischlerwerkstatt weiter erhalten bleibt und sich an die verschiedenen Politiker und Träger wenden.

    In Worms und Alzey haben laut der LINKEN ca. 700 Menschen Kontakt zu den jeweiligen Drogenberatungsstellen. Die Zahl der vom Jobcenter betreuten Menschen sei im letzten Jahr um 34 Prozent gestiegen. Es gäbe also eine beträchtliche Anzahl von Menschen, die im CASA NOVA aus-, fort- und weitergebildet werden könnten.

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