Elisabeth Gransche in den Ruhestand verabschiedet / Veronique Heimkreitner tritt Nachfolge als Beauftragte für Migration und Integration an
Empathische Fähigkeiten, Geduld und Weitsicht
Oberbürgermeister Michael Kissel verabschiedet Elisabeth Gransche (links). Ihre Nachfolge tritt Veronique Heimkreitner an.
Exakt neun Jahre nach ihrem Eintritt in den städtischen Dienst als Beauftragte für Migration und Integration verabschiedete Oberbürgermeister Michael Kissel nun Elisabeth Gransche in den Ruhestand. Die Diplom-Soziologin sei mit ihren empathischen Fähigkeiten, ihrer Geduld und Weitsicht prädestiniert gewesen für die Stelle der Migrationsbeauftragten, attestierte der Verwaltungschef. Sie habe die in dieser Position so wertvolle Eigenschaft besessen, sich in unterschiedliche ethnische Interessengruppe hineinzuversetzen. Besonders im Hinblick auf den demografischen Wandel sei das Aufgabengebiet Migration und Integration von großer Bedeutung, so der Stadtchef weiter. Und eben deshalb ist das Aufgabengebiet im Bereich Stadtentwicklung angesiedelt. Elisabeth Gransche teilte sich die Stelle mit der Juristin Sabine Müller, die auch weiterhin als Integrationsbeauftragte der Stadt tätig sein wird.
Zusätzlich zu ihrem Aufgabengebiet im Bereich Stadtentwicklung übernahm Elisabeth Gransche 2013 den Aufbau der städtischen Koordinierungsstelle für Ehrenamt im Rahmen der durch die Staatskanzlei geförderten Initiative „Ich bin dabei!“, die zwei Jahre später verstetigt wurde. Die Koordinierungsstelle ist im Büro des Oberbürgermeisters angesiedelt, sodass Elisabeth Gransche von da an in zwei sehr unterschiedlichen Verwaltungsbereichen „zu Hause“ war.
Ehrenamt weiter unterstützen
Ein Integrationskonzept als strukturelles Gerüst der kommunalen Migrationsarbeit, die Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“, die Einführung interkultureller Schulungen oder auch die Orientierungshilfe für Zugewanderte sind nur wenige Beispiele der Projekte, die Elisabeth Gransche und Sabine Müller im Hinblick auf den Themenkomplex Integration initiiert haben. OB Kissel dankte Elisabeth Gransche für das langjährige Engagement und Iris Mathieu als Vertreterin des Personalrates gab ihr die besten Wünsche mit auf den Weg. Elisabeth Gransche selbst will sich auch privat weiterhin mit dem Themengebiet Ehrenamt beschäftigen: „Zwar habe ich als Privatperson nur einen eingeschränkten Wirkungskreis, aber ich werde auch künftig das Ehrenamt unterstützen“, betonte Gransche. Die Nachfolge von Elisabeth Gransche wird Veronique Heimkreitner antreten, die bisher im Personal- und Organisationsmanagement der Verwaltung tätig war.