WORMS: Wanderfalken-Küken schlüpfen auf dem Domturm
Endlich Nachwuchs
Die Falkenmutter wird den Horst nicht verlassen, solange die Jungen noch auf ihre Körperwärme angewiesen sind. Und so schützt sie sie auch vor Nesträubern. Also muss vorläufig der Vater allein auf die Jagd gehen, um sowohl die Jungen als auch das Wanderfalkenweibchen „durchzufüttern“.
Am Sonntag, dem 1. Mai, hat vermutlich Martina Bauer, die Administratorin der Homepage der Domgemeinde, das erste frisch geschlüpfte Wanderfalken-Küken entdeckt. Nun hat sich das Warten doch sehr gelohnt: 32 Tage nachdem das dritte Ei im Horst lag, schlüpfte das erste Junge. Vor zwei Jahren passierte alles rund vier Wochen früher. Mit dem dritten Ei hat das Weibchen das Gelege nicht mehr verlassen. Es gab in der Zeit zwar viele relativ kalte Nächte, aber auch viele sonnige Tage. Das mag dazu beigetragen haben, dass sich die Brutzeit nicht in die Länge gezogen hat. In den kommenden Tagen werden hoffentlich noch zwei gesunde Geschwister schlüpfen und das möglicherweise noch unerfahrene Paar muss seiner Aufgabe gerecht werden. Jetzt ist der Terzel gefragt: Kann er die junge Familie mit ausreichend Nahrung versorgen?