Die Studenten der Hochschule Worms mit dem Fach „Energiehandel“ drücken die Schulbank bei EWR.
Seit Anfang Oktober werden die EWR-Tagungsräume wieder zum Hörsaal: Die Studenten und Studentinnen der Hochschule Worms mit dem Ergänzungsfach „Energiehandel“ besuchen Vorlesungen direkt in und aus der Praxis. Geschäftsführer der EWR Netz GmbH Johannes Krämer und Christian Weiß, Abteilungsleiter Portfoliomanagement und Energiewirtschaft der EWR AG, haben gemeinsam mit ihren Kollegen der Stadtwerke Frankenthal einen umfassenden Lehrplan zusammengestellt.
Handelskette unter der Lupe Vom Kraftwerk über den Energietransport bis zu den energierechtlichen Rahmenbedingungen wird die gesamte Handelskette der Energievermarktung beleuchtet. Hierbei nehmen die Studenten zum einen die Netze näher unter die Lupe: vom Netzaufbau über den Betrieb bis hin zu den Netzentgelten für Strom und Gas. Außerdem erläuterten Mitarbeiter der EWR AG, welche Vorgänge beim Energiehandel eine wichtige Rolle spielen. Auch Themen wie Markenaufbau und Preisbildung standen auf dem Programm – insbesondere in Zeiten der Energiewende ein spannendes Thema. Auch Inhalte wie Controlling in Energiehandel- und Vertrieb oder Risikomanagement kommen nicht zu kurz.
Exkursion schafft Praxisbezug „Wir freuen uns, den Studierenden einen umfassenden Einblick in unsere alltägliche Praxis geben zu können“, erklärte Christian Weiß. Mit einer Exkursion in das Kernkraftwerk Biblis haben die 18 Studenten die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Arbeit vor Ort zu machen. Bis Anfang Dezember werden die Masterstudenten 18 Vorlesungstage zum Energiehandel absolvieren.