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  • Sa., 26. März 2022, 22:15 Uhr
    SPD WORMS: Entlastungspaket der Bundesregierung begrüßt / Unabhängig von russischen Importen werden

    Energiewende mit Nachdruck vorantreiben

    Nicht zuletzt wegen des Krieges in der Ukraine sind die Energie- und Lebenshaltungskosten in den vergangenen Wochen dramatisch angestiegen. Das bedeutet vor allem für jene eine große Belastung, die ohnehin wenig haben. Zusätzlich zu den bereits im ersten Entlastungspaket beschlossenen Maßnahmen, hat die Ampel-Koalition nun weitere Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht.

    „Der furchtbare und völkerrechtswidrige Angriffskrieg hat die ohnehin angespannte Lage auf dem Energiesektor noch weiter verschärft. Umso wichtiger war es, dass die Regierungskoalition schnell reagiert hat und umfangreiche Maßnahmen für Berufstätige und Familien, aber auch für Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende entwickelt hat,“ so Timo Horst, Vorsitzender der Wormser SPD. Konkret wurde beispielsweise entschieden, dass Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Selbstständige einmalig 300 Euro erhalten sowie die Einmalzahlung an Empfängerinnen und Empfänger von Transferleistungen auf 200 Euro pro Person erhöht wird.

    „Unheimliche Entlastung“
    Der stellvertretende Vorsitzende Dr. David Maier freut sich über die so wichtige Senkung der Sprit-Preise für all jene, die auf das Auto angewiesen sind. Genauso wichtig ist für ihn aber, dass auch der öffentliche Nahverkehr in den nächsten Monaten vergünstigt wird: „Es ist eine richtige Entscheidung, genau jetzt dieses Angebot zu schaffen. Die ÖPNV-Flatrate entlastet unheimlich viele Menschen, zudem werden Anreize zur Nutzung von Bus und Bahn geschaffen“. Gleichzeitig wünsche man sich eine permanente Lösung für den ÖPNV: „Der ÖPNV wird nur nachhaltig angenommen, wenn die Preisgestaltung und die Taktung verbessert wird. Dazu müssten weitere Mittel von Bund und Land hinzukommen.“, so die SPD Vorsitzende Maria Unterschütz.

    Besonders wichtig sei zudem, dass die Entlastungen zielgerichtet und auf Nachhaltigkeit ausgelegt seien. Dazu gehört, dass die Energiewende mit Nachdruck weiter vorangetrieben wird und Deutschland so schnell wie möglich unabhängig von russischen Importen werden soll.

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