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  • Do., 11. Mai 2017, 14:22 Uhr
    Drei Leiselheimer Bürger für jahrelange private Pflege des Friedhofs geehrt / Mit Verwaltung im Gespräch bleiben

    „Engagement ist keine Selbstverständlichkeit”

    Vertreter aus dem Ortsbeirat überreichten als Dankeschön einen Blumengruß und einen Gutschein. Auch der Heimatverein würdigt das Engagement der fleißigen Helfer. Von links: Heinrich Bock, Uwe Radmacher, Roswitha Schlösser, Dirk Dörsam, Ruth Lott, Patricia Sonek, Johann Nock und Eugen Schüler auf dem Leiselheimer Friedhof. Foto: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN Die Fraktionen in Leiselheim sind sich einig. Das, was Ruth Lott, Roswitha Schlösser und Uwe Radmacher über Jahre auf dem Friedhof ehrenamtlich leisten, ist aller Ehren wert und hat höchste Anerkennung verdient. Von der Pflege des Ehrenmals bis zum Schließdienst für die Örtlichkeiten reicht das Spektrum. Friedhöfe befinden sich im Wandel. In Worms gibt es 13 Vorort-Friedhöfe. Pflege und Sauberkeit der Anlagen können längst nicht mehr nur durch die Verwaltung gewährleistet werden.

    „Da ist viel Eigeninitiative gefragt”, so Ortsvorsteher Johann Nock. An Ideen mangele es nicht, um den Friedhof auch als Kommunikationsmittelpunkt aufzuwerten, fährt Nock fort. Allerdings sei die Friedhofsverwaltung die erste Adresse, was Veränderungen betrifft. Während Uwe Radmacher weiterhin als „Facility-Manager” wie gewohnt seinen freiwilligen Dienst verrichten wird und sich um die Bedürfnisse von Menschen und Tieren auf dem Gelände kümmert, scheiden Ruth Lott und Roswitha Schlösser nach über 13 Jahren aus Altersgründen als verlässliche Aktivposten aus.

    Weiter am Thema dranbleiben

    „Wir übergeben eine gepflegte Anlage und möchten diesen Zustand erhalten”, betont Johann Nock. Ein für Donnerstag anberaumtes konstruktives Gespräch mit allen Insidern und der Friedhofsverwaltung musste krankheitsbedingt entfallen, soll aber bald nachgeholt werden. Dabei soll auch geklärt werden, inwiefern mit Unterstützung der Integrationsbetriebe der Platz neben der katholischen Kirche durch Bänke für die Bürger attraktiver gestaltetwerden kann. Mehr Sitzgegelegenheiten seien jedenfalls wünschenswert, fügte Johann Nock an, da diesbezüglich bei größeren Trauerfeiern Bedarf bestehe.

    „Wir sind stolz solche Mitglieder in unseren Reihen zu haben”, brachte Heinrich Bock für den Heimatverein seine Wertschätzung für die Geehrten zum Ausdruck. „Wir brauchen Menschen, die sich für die Gemeinschaft einbringen”, hofft der Heimatverein-Vorsitzende auf interessierte Bürger, damit die Vakanz von Ruth Lott und Roswitha Schlösser bald behoben sein wird.

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