Fr., 25.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 13. November 2015, 13:12 Uhr
    Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk holt bundesweites Programm nach Worms

    „Engagierte Stadt“ - Zuschlag für Worms

    Zwischen Hauptbahnhof und Nibelungenschule beziehungsweise „KW“ und Pfortenring möchte das Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk (WSB) ein neues Kapitel des urbanen Lebens einläuten: Um über Netzwerke auch neu zu entdeckender Nachbarschaften eine eigene Identität zu wecken, haben sich die Initiatoren rund um Christina Heimlich um das bundesweite Programm „Engagierte Stadt“ erfolgreich beworben. „Wir wollen dazu beitragen, dass das Quartier für alle vor Ort so attraktiv wird, um als Wormser darauf stolz sein zu können“, begründet WSB-Vorsitzende Christina Heimlich das Engagement des Vereins.„2011 hat die SPD-Stadtratsfraktion eine Erweiterung der Handlungsempfehlungen zur Sozialraumanalyse für die Innenstadt beantragt, die jetzt in der Engagierten Stadt die richtigen und gewünschten Antworten finden wird, die wir unterstützen“, so SPD-Vorsitzender Jens Guth, der damals auch SPD Fraktionsvorsitzender war.



    Umfrage, Führungen und Bürgertreffen
    In einem ersten Schritt sieht das von Oberbürgermeister Michael Kissel unterstützte Konzept des Vereins eine vertiefende Analyse der Ausgangslage vor. Über eine im Frühjahr geplante Umfrage wird zunächst erhoben, was seitens der Anlieger als Lebensqualität in der Stadt empfunden werde. Gibt es zum Beispiel Spiel- und Lebensraum für Familien und ältere Menschen? Werden Formen des Miteinanders und des Engagements empfunden und welche Rolle spielen etwa Vereine?


    „Auf Grundlage der ermittelten Bedürfnisse können dann wiederum gemeinsame Aktionen mit ortsansässigen Kräften und Partnern zielgerichtet angegangen werden“, begrüßt SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst die Idee des Wormser Sozial- und Bürgernetzwerkes. „Wer miteinander statt nur nebeneinander lebt, kann vielmehr gestalten und erreichen“, glaubt auch  an die Ziele des Projekts, dessen Anlaufstelle die Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße bildet.


    Nach Angaben der Vorsitzenden des Wormser Sozial- und Bürgernetzwerkes beginnt die Umfrage mittels persönlicher Hausbesuche ab dem kommenden Frühjahr. Darüber hinaus sollen Führungen im Quartier die Identität stärken und frei nach dem Motto „Vier Augen sehen mehr wie zwei“ zum Mitmachen der Anlieger bewegen. „Bei Bürgertreffen im Gleis 7 oder beispielsweise bei der Stadtmission als bereits gewonnene Kooperationspartner können wir uns austauschen“, so Heimlich weiter. Nach den Sommerferien würden dann die Ergebnisse der Umfrage präsentiert werden und im Herbst solle ein Zukunftsforum gegründet werden, um die „gemeinsam erarbeiteten Perspektiven zu etablieren“.



    „Engagierte“ ergänzt „Soziale Stadt“
    Als hervorragend ergänzend betrachtet Timo Horst die Initiative „Engagierte Stadt“ im Hinblick auf die Maßnahmen der angrenzenden „Sozialen Stadt – Grüne Schiene“ entlang des Wormser Hauptbahnhofs. Außerdem hoffe er, dass sich durch das Programm die sozialen Netzwerke in der Innenstadt wiederentwickeln und die innerstädtische Lebens- und Wohnqualität weiter steigt. Wichtig sei auch, dass man mit den Bürgern ins Gespräch kommt „und dies so ein Weg der aktiven Bürgerbeteiligung  sei.“, erklärt Horst abschließend.




    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige AmtsblattAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Tip Südhessen
    Anzeige TicketshopAnzeige das WormserAnzeige 3 Füller 1