Do., 27.08.2026
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  • Englisch-Lernen per App?  Darauf kommt es dabei an

    Bild von Firmbee auf Pixabay


    Die Zeiten ändern sich und auch das Lernen wird immer interaktiver und ortsunabhängiger – ein logischer Grund, sich mit dem Thema App zu befassen, wenn es um den Erwerb und die Vertiefung von Englischkenntnissen geht. Doch für bietet sich diese Lernform eigentlich an? Welche Vorteile und Herausforderungen sind mit ihr verbunden? Und woran lässt sich erkennen, ob der Inhalt einer App überhaupt hilfreich ist? Hier die Antworten auf diese drei gerade genannten Fragen

    Für wen kommt das Lernen per App infrage? 


    Englisch lernen App verwenden? Das ergibt am meisten Sinn, wenn man  häufig unterwegs ist, flexibel lernen möchte und dafür gern auf ein Smartphone oder Tablet zurückgreift. Der Vorteil dabei: Bei einer App hat man jederzeit Zugriff auf verschiedene Lektionen und kann sein Hörverständnis, den eigenen Wortschatz und die eigenen Kommunikationskompetenzen jederzeit verbessern. Und zwar mit Übungen, die man sich weitgehend selbst aussucht. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, beim Englisch lernen online Kontakt mit muttersprachlichen Lehrern sowie anderen Community-Teilnehmern aufzunehmen und im Live-Unterricht rund um die Uhr an den eigenen Sprachskills zu feilen. Wer allerdings viel Wert auf einen persönlichen Kontakt legt, sollte vielleicht auch noch andere Lernformen ausprobieren und nicht ausschließlich auf die App setzen.

    Englisch lernen per App – Vorteile und Herausforderungen


    Wie bereits angesprochen, punktet diese Lernvariante mit einer ganzen Reihe an Vorteilen. Darunter fallen etwa:

    • Flexibilität, mit der quasi zeit- und ortsunabhängig gelernt werden kann



    • Individualität, da das Lernniveau und die Lernfortschritte in der App für jede einzelne Person registriert und die Übungen differenziert angepasst werden können



    • Interaktivität, weil es eine Vielzahl an verschiedenen Übungsformaten und Tools gibt, um die unterschiedlichen Sprachkompetenzen wie Hören, Sprechen oder Textverständnis zu vergrößern



    • Vernetzung mit anderen Lernenden aus der ganzen Welt, die sich miteinander austauschen und weiterentwickeln. So lässt sich das Erlernte leicht auf Veranstaltungen wie etwa der KONEKT ausprobieren, weil man ja schon einmal mit jemandem ganz anderen gesprochen hat und einem das Ansprechen neuer Menschen nicht mehr so schwerfällt.


    Allerdings muss man sich auch darüber bewusst sein, dass das Englisch-Lernen mithilfe einer App eine gewisse Disziplin voraussetzt. Zudem sollte man genau darauf achten, dass die Inhalte und das eigene Lernziel miteinander harmonieren und dass sich hinter der App keine Kostenfalle versteckt. Es lohnt sich also, sich vor der endgültigen Entscheidung mit verschiedenen Anbietern und deren Angeboten zu befassen.

    Was zeichnet eine gute App inhaltlich aus?


    Eine hilfreiche App zum Englisch-Lernen verfügt über verschiedene Lernstufen für unterschiedliche Sprachniveaus, die dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen entsprechen. Idealerweise enthält sie zudem einen Einstufungstest, sodass im Zuge ihrer Nutzung ein tatsächlicher Lernfortschritt erzielt werden kann. Dies gelingt am besten, wenn sowohl schriftliche als auch verbale Sprachkompetenzen abgefragt und von Muttersprachlern beurteilt und korrigiert werden. Je abwechslungsreicher die dafür zur Verfügung stehenden Materialien sind, desto besser. Und ohne Frage ist ein Zugang zu einer Live-Community, in der eigene Fragen zeitnah besprochen und geklärt werden können, am allerbesten. So funktioniert das Vertiefen der Englischkenntnisse per App nicht nur auf effektive Weise, sondern macht auch richtig Spaß.

    Allerdings sollte man bedenken, dass eine App allein nicht das Allheilmittel schlechthin zum Englischlernen ist. Für eine effektive Sprachbeherrschung empfiehlt es sich, das Lernen per App mit anderen Lernmethoden wie dem persönlichen Sprechen mit Muttersprachlern, Lesen von Büchern, Anschauen von englischsprachigen Filmen oder Serien und vielleicht auch einem Bildungsurlaub zu kombinieren.
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