Mi., 05. Juni 2024, 10:37 Uhr
ZÖPNV SÜD: Personalengpässe bei der Deutschen Bahn im Stellwerk Ludwigshafen
Engpässe, Kabelklau und Chaos
Das wegen des Kabelklaus geltende Notkonzept wird ab Donnerstag, dem 6. Juni, schrittweise in ein Ersatzkonzept übergeleitet, das bis zum 15. Juli gültig sein wird.
Wegen der mehrfach berichteten Personalengpässe im Stellwerk Ludwighafen wird es bis Mitte Juli zu Zugausfällen kommen.
Deshalb wird das wegen des Kabelklaus aktuell noch geltende Notkonzept ab Donnerstag, dem 6. Juni, in ein Ersatzkonzept übergeleitet. Dieses wird bis einschließlich 15. Juli gültig sein. Bei einzelnen Regional-Expresszügen gibt es dabei Anpassungen sowie auch bei S-Bahnen Zusatzhalte.
Außerdem soll ergänzend das ausgedünnte Zugangebot dort, wo es sinnvoll ist, durch Busse ergänzt werden. Sie wurden bereits bestellt, die Bestätigungen stehen noch aus. Sobald diese vorliegen, werden die Busse in die Fahrplanauskunft eingepflegt. Die Busse können voraussichtlich ab Montag, dem 10. Juni, fahren.
Zu den einzelnen Linien:
- Die S6-Züge, die in Mannheim Hbf beginnen/enden, entfallen zwischen Mannheim Hbf und Worms Hbf.
- Die S44-Züge, die nur zwischen Ludwigshafen BASF und Ludwigshafen Hbf verkehren, entfallen.
- Einzelne Züge der Linie RB 35 und RB 46 entfallen zwischen Ludwigshafen und Worms.
Damit wird auf den betreffenden S-Bahnlinien rund um Ludwigshafen – Mannheim jeweils mindestens ein Stundentakt angeboten. In Einzelfällen kann von diesem Grundsatz abgewichen werden, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten. Dann werden, nach Rücksprache mit DB InfraGo, mehr Züge fahren können.
Die zweistündlichen Züge der Linie RE 14 werden zwischen Worms und Mannheim in Fahrtrichtung Mannheim in ihrer Lage verschoben und ersetzen so mit allen Halten alle zwei Stunden die parallel ausfallende S-Bahn. Ergänzend fahren alle zwei Stunden – also in den Stunden, in denen der RE 4 von Mainz nach Karlsruhe verkehrt – Busse zwischen Frankenthal und Ludwigshafen Hauptbahnhof (mit Halt am Hans-Warsch-Platz in Oggersheim) sowie zwischen Frankenthal und Worms.
Verspätungen und Kapazitätsengpässe:
Durch die Zusatzhalte erhalten die betreffenden Züge Verspätungen, so dass in Einzelfällen auch Anschlüsse nicht gehalten werden können. Ferner können die Kapazitäten der Züge nicht in allen Fällen auf die nun nötige Zahl an Plätzen erhöht werden, weil dafür nicht genügend Fahrzeuge und auch Bereitstellungspersonal zur Verfügung steht. Dadurch, dass die S-Bahnen der Linien S 1 und S 4 nicht durchgehend verkehren können, entsteht ein Fahrzeug- und auch Personalmehrbedarf, der nur in wenigen Fällen ausgeglichen werden kann.
Abweichungen am Wochenende:
Im Bereich Ludwigshafen-Oggersheim finden am 8. und 9. Juni Bauarbeiten statt. Zwischen Ludwigshafen und Frankenthal ist die Strecke beidseitig gesperrt, alle Züge des Regionalverkehrs müssen durch Busse ersetzt werden. Dann entfallen auch die RE 4 zwischen Worms und Karlsruhe.
Dauer des Ersatzprogramms
Das Ersatzprogramm greift ab Donnerstag, dem 6. Juni, und gilt bis zum 15. Juli (abends), da dann das geänderte Fahrplankonzept aufgrund der Riedbahnsperrung startet.
Vor Fahrtantritt informieren
Die Kundeninformation erfolgt durch Bereitstellen von Fahrplantabellen in elektronischer Form auf bahn.de sowie in den elektronischen Fahrplanauskunftsmedien. Da sich zugscharfe Änderungen weiterhin ergeben können, wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt nochmals in den elektronischen Reiseauskunftsmedien über die geplante Zugverbindung zu informieren.