Worms in bundesweitem Gartenführer stark vertreten
„Entdeckungsreise durch die schönsten Gärten Deutschlands“
Besonders angepriesen: ein Weg durch zwei Jahrtausende über die Ringanlage in der Wormser Innenstadt.
1.500 Gärten und Parks in ganz Deutschland stellt der Gartenreiseführer des Callwey-Verlags in seiner neu erschienen, achten Auflage vor. Das Standardwerk der Gartenliteratur verspricht eine „Entdeckungsreise durch die schönsten Gärten Deutschlands“. Besonders erwähnenswert: Gleich drei Wormser Grünanlagen werden in dem Band vorgestellt. Worms stellt damit in der Neuauflage die am besten präsentierte Kommune landesweit dar. Der Streifzug durch die Wormser Grünanlagen beginnt im Herrnsheimer Schlosspark, der als bedeutendster englischer Landschaftsgarten in Rheinland-Pfalz beschrieben wird. Neben der Park-Historie behandelt der Text unter anderem auch das umfangreiche Parkpflegewerk als eine „wichtige Grundlage zur Erhaltung des Gartens“. Auch einzelne wichtige Maßnahmen, basierend auf dem Parkpflegewerk, finden in dem Artikel Beachtung – unter anderem die Rekonstruktion des Pavillons im Schloss-Bereich.
Vom Herrnsheimer Schlosspark geht es weiter zur innerstädtischen Ringanlage. „Die Ringanalagen, ein historischer Grünzug entlang der historischen Stadtmauer, sind die wohl bedeutendsten Grünflächen der Wormser Innenstadt“, heißt es. Denn, und hier bezieht sich der Autor auf einen touristischen Schwerpunkt der Stadt, sei der Besucher zu Fuße durch zwei Jahrtausende unterwegs und erlebe hautnah die wechselvolle Geschichte einer der ältesten Städte Deutschlands. Ebenso wechselvoll wie die Historie sei auch die gärtnerische Gestaltung der Anlage, lobt der Autor die Arbeit der städtischen Grünpflege. Auch die Artenvielfalt der Bäume am Lutherdenkmal als Symbol der weltweiten Ausbreitung des Reformationsgedankens wird angesprochen. Lobende Worte findet der Autor nicht nur für die zweimal jährlich wechselnden Farbkonzepte der Beete, sondern auch für die repräsentativen Stauden- und Gehölzpflanzungen sowie den Lavendelgarten vor der Pauluskirche, der in ihm Assoziationen an die Provence erwecke.
Ditte im Bunde der städtischen Grünanlagen sind die Rheinanlagen, mit denen der Ausflug nach Worms endet. Hier konzentriert sich der Autor auf die verschiedenen Freizeitangebote und den Lavendel- und Staudengarten unweit des Hagendenkmals.
„Mein Dank gilt den Mitarbeitern der Abteilung 6.7 – Grünflächen und Gewässer sowie den Stadtgärtnern, die ihrer Arbeit mit jeder Menge Engagement und Herzblut nachgehen. Und es freut mich sehr, dass damit Worms auch in überregionalen Medien explizit herausgehoben wird“, betont der zuständige Dezernent Uwe Franz.
„Durch unsere engagierten Mitarbeiter wird Worms insbesondere im jetzt mit Macht erwachenden Frühling zu einem prachtvollen, blühenden Erlebnis“, konstatiert auch Oberbürgermeister Michael Kissel, für den die städtischen Grünanlagen ein unersetzliches Aushängeschild sind, die nicht nur Besucher aus Nah und Fern begeistern. „Worms besitzt wie kaum eine Kommune in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus mit seinen herausragenden Grünanlagen einen unermesslichen Wert im Hinblick auf die Naherholung und ökologische Aspekte“, so der Stadtchef.