Fr., 30. August 2013, 11:08 Uhr
Fahrgastverband PRO BAHN Rheinland-Pfalz/Saarland kritisiert die Politik der Deutschen Bahn
Entschädigung unzureichend
Die Ankündigung der Deutschen Bahn AG, Zeitkarteninhaber in und um Mainz mit bis zu 50 EUR zu entschädigen, stösst beim Fahrgastverband PRO BAHN Rheinland-Pfalz/Saarland nicht völlig auf Zustimmung.
"Wir begrüssen es, dass grundsätzlich eine Regelung gefunden worden ist, auch wenn diese aus unserer Sicht nicht ausreichend ist." kommentierte Sebastian Knopf, Landesvorsitzender von PRO BAHN Rheinland-Pfalz/Saarland die heutige Mitteilung der Bahn.
Der Fahrgastverband hatte gefordert, mindestens den Gegenwert einer Monatskarte zu erstatten, besser noch zwei.
Kritisch sieht der Verband zudem, dass die Erstattungsanträge nur in den Reisezentren zu bekommen seien, aber nicht online downloadbar sind. Zudem waren die Anträge heute im Mainzer Hbf nur nach längerem Warten im Reisezentrum zu bekommen.
Knopf kündigte an, hier nochmal nachhaken zu wollen, auch dass entsprechend Aushänge in den Bahnhöfen angebracht werden, um eine ausreichende Information zu gewährleisten.
"Ein kleiner Schritt zu mehr Vertrauen ist getan durch die Bahn, jetzt muss sie beweisen, dass sich solche Vorfälle wie in Mainz nicht mehr wiederholen.
Zudem muss sie die angekündigten Personalsteigerungen Schritt für Schritt umsetzen. Hier darf es nicht bei Worten bleiben, es sind Taten gefragt!" so Knopf in seinem Statement weiter. Der Fahrgastverband wird die Entwicklung kritisch weiter verfolgen.