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  • Do., 17. April 2014, 18:21 Uhr
    Um 14 Uhr geht es am Ostersonntag zur U23 der TSG Hoffenheim, wo ein Dreier die absolute Pflicht ist

    Entscheidet sich Wormatias Schicksal an Ostern?

    VON KLAUS DIEHL Der letzte Spieltag in der Regionalliga Südwest war im Hinblick auf den Klassenerhalt ein rabenschwarzer Tag für die Wormaten: Selbst unterlag man dem 1. SVN Zweibrücken mit 3:4, der SSV Ulm holte einen Punkt in Trier und die TSG Hoffenheim II gewann mit neuem Trainer beim TuS Koblenz mit 3:1.

    Damit hat sich die Tabellensituation für die „Alte Dame Wormatia“ absolut verschlechtert und lässt sehr große Bedenken aufkommen, ob der Klassenerhalt noch zu bewältigen sein wird.

    Weitaus später als 5 vor 12!
    Weiterhin auf dem 15. Tabellenplatz, hat man nunmehr vier Punkte Rückstand auf die Ulmer „Spatzen“, 13 auf Hessen Kassel und 14 Zähler liegt man hinter der TSG Hoffenheim II zurück – Damit ist es schon weniger als nur 5 Minuten vor „Zwölf“. Deshalb ist auch ein Sieg in Hoffenheim absolute Pflicht, will man noch irgendwelche Hoffnungen auf den 15. Tabellenplatz aufrecht erhalten. Alles andere zählt nicht mehr und bei einer weiteren Niederlage dürfte es schon sehr trübe bezüglich des Erreichens eines rettenden Tabellenplatzes aussehen. Mehr ist ohnehin nicht zu erreichen.

    Doch woher soll man den Glauben nehmen, dass die Wormaten am Ostersonntag mit drei „Eiern“ – sprich Punkten – aus dem Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim zurückkehren können?

    Die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim hatten es im Vorfeld scheinbar geschickt gemacht, dieses Spiel auf den Ostersonntag anzusetzen.

    Heimmannschaften bestimmen Termine
    Die Termine bestimmen ja bekanntlich die Heimmannschaften selbst, wobei es wohl zu viel verlangt wäre von den Verantwortlichen der TSG Hoffenheim, einen gewissen Respekt vor einem solchen Feiertag zu zeigen, der auch gerade für Familien mit Kindern so wichtig ist.

    Doch nun zu den Wormaten selbst, deren Anhänger und noch mehr Fußball-Interessierte diese unnötige und peinliche jüngste Niederlage mit einem zehnminütigen „Blackout“ vor der Pause, schlicht und einfach nicht begreifen konnten.

    Denn wie man diese drei Gegentore sich zwischen der 36. und 45. Minute einfing, hatte mit Regionalliga-Format absolut nichts tun. Dazu der Aussetzer von Patrick Wolf nach dem 1:3-Anschlusstreffer durch einen von Kevin Wölk verwandelten Foulelfmeter – eine Viertelstunde vor Schluss, als er buchstäblich seinem Torhüter Carsten Nulle kurz hinter der 16m-Linie den Ball „aus den Händen spielte“. Der mitgelaufene Boris Becker kam so frei an den Ball und dessen Torschuss konnte von dem zurückgeeilten Patrick Wolf nur noch mit der Hand an die Querlatte gelenkt werden.

    Rote Karte als logische Folge
    Logische Folge war die Rote Karte. Nachdem auch Marco Steil für das Spiel in Hoffenheim gesperrt ist, sieht Trainer Sascha Eller sich vor der schweren Aufgabe, zu entscheiden, wer neben Erdal Celik die Innenverteidigung bilden wird.

    Es ehrt die Wormaten, dass sie nach diesem unglücklichen Geschehen weiter nach vorne spielten und durch Lucas Oppermann und Jonathan Zinram noch auf 3:4 verkürzen konnten.

    Allerdings blieb die unbeantwortete Frage, warum man nicht früher das Spiel so angegangen sei, was besonders für die ersten 45 Minuten galt. So wären mit hoher Wahrscheinlichkeit die Punkte in Worms geblieben.

    Alla Wormatia: gegen die U23 der TSG Hoffenheim hat man zwar kaum eine Chance, aber die sollte man nutzen.
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