Mo., 17. Dezember 2018, 15:04 Uhr
Der ebwo nimmt Stellung zur Pressemitteilung, die auf der NK-Seite am 13. Dezember veröffentlicht wurde / Nachtstehend die PM im O-Ton
Entsorgungs- und Baubetrieb (ebwo) weist Vorwürfe der Linken zurück
„Der Entsorgungs- und Baubetrieb (ebwo) nimmt Stellung zu den jüngsten Vorwürfen des Vorsitzenden der Stadtratsfraktion DIE LINKE Worms, Franz Lieffertz. Nach dessen Aussagen sei bei den Häusern der Wohnungsbau in der Gernotstraße die Durchführung der Müllabfuhr mangelhaft. So wäre es laut Lieffertz mehrfach vorgekommen, dass die Leerung der Restabfallbehälter verspätet erfolgt sei.
Der Entsorgungs- und Baubetrieb weist diese Vorwürfe deutlich zurück. Grundsätzlich erfolgt die Leerung in der Gernotstraße genauso planmäßig gemäß Abfallkalender wie in allen anderen Leerungsbezirken in Worms, erklärt der kaufmännische Werkleiter des ebwo, Andreas Oberhaus.
Tatsächlich sei es aber in den letzten Wochen regelmäßig vorgekommen, dass die Lademannschaften des ebwo die Großraumbehälter nicht leeren konnten, da der Weg zu den Behältern wegen parkender Fahrzeuge blockiert war oder schlichtweg zu viele andere Abfälle vor den Behältern gelagert wurden. Dabei handelte es sich um Ablagerungen von erheblichem Umfang.
In diesen Fällen nahm der ebwo unmittelbar Kontakt zur Wohnungsbau GmbH auf, woraufhin deren Hausmeister vor Ort für Abhilfe sorgten bzw. ein zeitnaher Sonderleerungstermin erfolgte. Es kann demnach keine Rede davon sein, dass die Abfallentsorgung in der Gernotstraße nicht ordnungsgemäß erfolge oder die Leerung der Behälter gar grundsätzlich verweigert würde. Hinzu kommt, dass die zitierte „falsche Trennung“ bei der Leerung dieser Großraumbehälter überhaupt nicht als Argument für die angeblich nicht erfolgte Leerung zum Tragen kommen kann, da es sich ohnehin um Restmüllbehälter handele. Eine Trennung erfolgt bei diesem Abholsystem lediglich nach Restmüll, Altpapier und Wertstoffen.
Zwar könne man unbestritten durch eine konsequente Trennung Restabfälle reduzieren, die Kontrolle hierüber liegt aber nicht in der Verantwortung des ebwo. Die Gründe für die späteren Abholungen lagen ausschließlich in den immensen Abfallablagerungen sowie dem mangelnden Zugang zu den Behältern, betont Oberhaus.
Zur Herkunft der Abfälle, die sich teilweise vor den Behältern befinden, kann der ebwo naturgemäß keine Aussagen treffen. Allerdings steht der ebwo aufgrund der jüngsten Vorfälle bereits mit der Wohnungsbau GmbH in Kontakt, um evtl. Lösungen, wie z.B. eine Erhöhung des Behältervolumens in der Gernotstraße, zu sondieren.“